E-BikeFaltrad mit Elektroantrieb

Michael Rinck

 · 28.09.2016

E-Bike: Faltrad mit ElektroantriebFoto: Hersteller
Das Foldable Carbon E-Bike kann gefaltet werden und verfügt über einen E-Antrieb
Der kleine Flitzer von Purismo wird aus Carbon gefertigt und lässt sich platzsparend stauen. Ein Elektromotor unterstützt bei der Ausfahrt

Das österreichische Unternehmen Purismo hat ein Faltrad herausgebracht. Das sogenannte Foldable Carbon E-Bike wiegt 13 Kilogramm und kann auf ein Packmaß von 85 mal 80 mal 40 Zentimeter gefaltet werden. Wird auch der Sattel abgenommen, soll sich dieses Maß auf 80 mal 60 mal 40 Zentimeter verringern. Mit diesen Abmessungen befindet es sich im Mittelfeld, verglichen mit den Rädern aus dem vergangenen Test (YACHT 25/2014).

  Auch gefaltet ist es kein Winzling. Das Packmaß lässt sich jedoch reduzieren, wenn der Sattel abgenommen wirdFoto: Hersteller Auch gefaltet ist es kein Winzling. Das Packmaß lässt sich jedoch reduzieren, wenn der Sattel abgenommen wird

In der hinteren Radnabe sitzt der Elektromotor, der mit maximal 500 Watt beim Tritt in die Pedale unterstützt. Laut Hersteller sollen Geschwindigkeiten bis 27 Kilometer pro Stunde schnell erreicht werden können. Eine Ladung des Akkus mit 36 Volt Spannung und 6,8 Amperestunden Kapazität soll für 40 Kilometer reichen. Big-Apple-Ballonreifen von Schwalbe sollen für die nötige Stoßdämpfung sorgen.

  Hier die Gelenke mit Verriegelung. Hinter der Sattelstütze ist der Akku angebrachtFoto: Hersteller Hier die Gelenke mit Verriegelung. Hinter der Sattelstütze ist der Akku angebracht

Das Purismo Foldable Carbon E-Bike ist ab sofort erhältlich. Allerdings müssen Interessierte eine Wartezeit von zwei bis drei Monaten hinnehmen. Vielleicht genug Zeit, um das nötige Kleingeld beiseite zu legen: Der Preis beträgt 6300 Euro.

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Michael Rinck

Michael Rinck

Redakteur Test & Technik

Michael Rinck war das Kind, das nach der Schule direkt aufs Wasser wollte – Segeltraining, Regatten, Hauptsache nass. Diese Vorliebe machte er zum Beruf: Erst als Segellehrer auf der Alster (während des Studiums), dann ab 2014 in der YACHT-Redaktion. Dort hat er im Bereich Test & Technik seine Berufung gefunden: Segelboote und Sicherheitsequipment testen. Was besonders bei Rettungswesten und MOB-Systemen bedeutet, dass er mehr Arbeitsstunden im Wasser treibend verbringt als die meisten Menschen im Büro sitzend. Höhepunkt: eine ganze Nacht in der Rettungsinsel auf der Ostsee. Seine Familie hat inzwischen durchgesetzt, dass Urlaubstörns auf der eigenen Fahrtenyacht deutlich trockener ablaufen.

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