Der Elektro-Außenborder besteht aus eloxiertem Aluminium und glasfaserverstärktem Kunststoff. Der bürstenlose Direktantrieb reduziert Verschleiß und Gewicht – ein Ansatz, den auch andere moderne Elektro-Außenborder verfolgen. Das Design wirkt aber noch reduzierter als bei den Mitbewerbern. Das liegt vor allem an der ungewöhnlichen, V-förmigen Pinne, in deren Spitze sich ein Touchscreen befindet.
Der Lithium-Ionen-Akku mit 48 Volt und 962 Wattstunden wiegt 5,8 Kilogramm. Die Trennung von Motor und Akku hat Vor- und Nachteile: Einerseits lassen sich beide Komponenten einzeln transportieren, und der Akku kann separat geladen oder gewechselt werden, ohne den Motor vom Spiegel zu nehmen. Andererseits bedeutet es, dass der Akku im Boot untergebracht und verkabelt werden muss. Bei Reisegeschwindigkeit von drei Knoten soll der Smart 1.3 am Beiboot etwa fünf Stunden Fahrzeit bieten, was einer Reichweite von 15 Seemeilen entspricht. Bei Volllast mit 5,5 Knoten Höchstgeschwindigkeit reicht eine Ladung für etwa 45 Minuten oder vier Seemeilen, so der Hersteller.
Das Design des Smart 1.3 folgt einer reduzierten Formensprache ohne komplexe Bedienelemente. Die Steuerung des Antriebs erfolgt über ein in den Pinnenkopf eingelassenes, farbiges Touchdisplay. Die Anzeige informiert über den Ladezustand, die aktuelle Motorleistung und die Geschwindigkeit. Zudem ist der Motor mit einem GPS-Empfänger ausgerüstet. Außerdem verfügt er über ein Bluetooth-basiertes Notaus-System. Der Motor soll im Laufe des Jahres auf den Markt kommen und kann beim Hersteller zum Vororderpreis von 2.190 Euro bestellt werden.
Motor:
Akku: