BeibooteNeue Schlauchboote von Vetus

Michael Rinck

 · 04.02.2018

Beiboote: Neue Schlauchboote von VetusFoto: Hersteller
Die neuen Schlauchboote von Vetus
Vetus bringt mit der VIB-Serie neue Schlauchboote in vier Größen und zwei unterschiedlichen Bodenkonzepten heraus

Die neuen Beiboote der VIB-Serie heißen Traveller und Explorer. VIB steht für V-Quipment inflatetable Boats, wobei das erste Wort eine Verbindung aus Vetus und Equipment ist. Die Beiboote sind aus PVC und in 230, 270, 300 und 330 Zentimeter Länge erhältlich. Das Modell Traveller hat einen Hochdruckboden, das Explorer hingegen einen aus Aluminiumsegmenten. In der sonstigen Ausstattung unterscheiden sich die beiden Varianten nicht.

  Im Vordergrund ist die Variante Traveller mit Hochdruckboden zu sehen, dahinter der Explorer mit AluminiumbodenFoto: Hersteller Im Vordergrund ist die Variante Traveller mit Hochdruckboden zu sehen, dahinter der Explorer mit Aluminiumboden

Das Unterwasserschiff ist mit einer doppelten Lage PVC-Material gegen Abrieb beim Beachen geschützt. D-Ringe aus Edelstahl dienen zur Befestigung beim Nachschleppen sowie zum Transport an Davits oder zum Verzurren an Deck. Die Schlauchboote können gerudert oder per Außenborder angetrieben werden. Um für beide Antriebsarten einen passende Sitzposition zu finden, ist die Sitzbank verschiebbar angebracht. Die 230 Zentimeter langen Modelle sind für eine maximale Motorisierung mit 5, die 270er und 300er für 10 und die 330er für 15 PS konzipiert. Verpackt misst das kleinste Modell laut Herstellerangaben 105 mal 70 mal 35 Zentimeter, alle anderen Größen 115 mal 70 mal 38 Zentimeter.

  Die Sitzbank kann je nach Antrieb in die passende Position geschoben werdenFoto: Hersteller Die Sitzbank kann je nach Antrieb in die passende Position geschoben werden

Der einzige Unterschied zwischen den Modellen Traveller und Explorer neben der Ausführung des Bodens ist das Gewicht: Das 230er-Traveller wiegt 34, das 270er 44, das 300er 48 und das 330er 51 Kilogramm. Die Explorer-Modelle zum Vergleich: 230er 44, 270er 52, 300er 59 und das 330er 65 Kilogramm.

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Bei den Preisen sind beide Modelle abermals identisch, sie liegen zwischen 808 für die kleinste bis 1114 Euro für die größte Variante. Den deutschen Vertrieb übernimmt Bukh Bremen.

Michael Rinck

Michael Rinck

Redakteur Test & Technik

Michael Rinck war das Kind, das nach der Schule direkt aufs Wasser wollte – Segeltraining, Regatten, Hauptsache nass. Diese Vorliebe machte er zum Beruf: Erst als Segellehrer auf der Alster (während des Studiums), dann ab 2014 in der YACHT-Redaktion. Dort hat er im Bereich Test & Technik seine Berufung gefunden: Segelboote und Sicherheitsequipment testen. Was besonders bei Rettungswesten und MOB-Systemen bedeutet, dass er mehr Arbeitsstunden im Wasser treibend verbringt als die meisten Menschen im Büro sitzend. Höhepunkt: eine ganze Nacht in der Rettungsinsel auf der Ostsee. Seine Familie hat inzwischen durchgesetzt, dass Urlaubstörns auf der eigenen Fahrtenyacht deutlich trockener ablaufen.

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