YACHT-Redaktion
· 26.05.2024
Einen Bordgrill zu kaufen ist wegen der Fülle des Angebots inzwischen zu einer Diplomarbeit geworden. Jetzt wird die Auswahl noch einmal größer. Denn Vennskap, das Steckgrill-Start-up aus Meerbusch, das mit dem Skotti den Markt seit 2017 revolutioniert hat, bietet mit seinen jüngsten Modellen eine weitere für Segler sehr interessante Alternative, sofern diese vorwiegend mit kleiner Crew reisen.
Die Basis bildet der Booster genannte Brenner, dessen Füße und Flanken sich mit wenigen Handgriffen aufklappen lassen. Ein Druckschlauch mit Regler verbindet ihn mit handelsüblichen Campinggas-Kartuschen – und schon ist er einsatzbereit als mobiler Einflamm-Kocher. Dank einer Leistung von bis zu 2,1 Kilowatt und sehr konzentrierter Flammverteilung übertrifft er jeden Standard-Bordherd locker und steht Expeditionskochern wie etwa dem Jetboil Stash kaum nach.
Im Zusammenspiel mit dem Mini ergibt sich ein gasbetriebener Bordgrill. Der Booster passt nämlich in eine Aussparung an der Unterseite und dient dann als Heizquelle für den Edelstahl-Rost, der 24 mal 17 Zentimeter misst – groß genug für vier kleine Steaks, zwei Maiskolben oder vier große Bratwürste. Diese Modularität und das extrem schlanke Packmaß machen Skottis neues Duo auch beim Landausflug oder am Grillplatz zum perfekten Begleiter. Gegen die mittenbetonte Hitze hilft Vorheizen ohne Grillgut bei anschließend reduziertem Gasfluss. Die Preise: Booster 89 Euro, Mini 99 Euro.
Der Hamburger Hersteller Wempe hat Schiffsuhren für die Schottmontage in moderner Gestaltung herausgebracht. Die Chronometer mit dem minimalistischen Ziffernblatt haben einen Durchmesser von 19,7 Zentimetern und bauen zwei Zentimeter hoch auf. Es gibt zwei Versionen: Messing poliert und lackiert (225 Euro) oder Messing verchromt (255 Euro).