BeschlägeSo kommt die Schiene aufs Vorschiff

Michael Rinck

 · 07.08.2016

Beschläge: So kommt die Schiene aufs VorschiffFoto: Hersteller
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Eine Selbstwendefock nachzurüsten ist oft aufwändig – mit der Universal Jib Bracket soll die Montage schnell und einfach erledigt sein
  Universell anpassbar: Der Sockel für die Selbstwendefockschiene besteht aus eloxiertem Aluminium und einem Rohr aus Kohlefaser-KompositFoto: Hersteller Universell anpassbar: Der Sockel für die Selbstwendefockschiene besteht aus eloxiertem Aluminium und einem Rohr aus Kohlefaser-Komposit

Eine Selbstwendefock erleichtert das Wenden enorm, besonders Einhandsegler wissen diese Erleichterung auf der Kreuz zu schätzen. Das Nachrüsten der nötigen Schiene ist allerdings nicht ganz einfach. Denn um diese an Deck zu befestigen, bedarf es speziell angefertigter Winkel. Mit der Universal Jib Bracket, kurz Loop-UJB, von Kohlhoff soll das jetzt anders werden. Der Sockel ist beliebig verstellbar, und die Schiene wird einfach aufgesteckt. Drei der Universal Jib Brackets werden zur Befestigung der Selbstwendefockschiene empfohlen, jeweils eine am Schienenende und eine in der Mitte.

  Die Schiene wird auf das Edelstahlplättchen gestecktFoto: Hersteller Die Schiene wird auf das Edelstahlplättchen gesteckt

Der Fuß aus eloxiertem Aluminium wird an Deck verschraubt, die Stütze ist beweglich gelagert und besteht aus einem Kohlefaserrohr. Dieses muss in der passenden Länge dazugeordert werden. Die Führungsschiene der Selbstwendefock wird über ein Edelstahlplättchen am oberen Teil des Sockels geschoben und mittels einer Gewindestange festgezogen.

  Das Kohlefaserrohr muss in passender Länge dazugeordert werdenFoto: Hersteller Das Kohlefaserrohr muss in passender Länge dazugeordert werden

Laut Hersteller ist die Universal Jib Bracket für Boote bis 25 Fuß Länge geeignet. Der Sockel kostet 113 Euro pro Stück.

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Michael Rinck

Michael Rinck

Redakteur Test & Technik

Michael Rinck war das Kind, das nach der Schule direkt aufs Wasser wollte – Segeltraining, Regatten, Hauptsache nass. Diese Vorliebe machte er zum Beruf: Erst als Segellehrer auf der Alster (während des Studiums), dann ab 2014 in der YACHT-Redaktion. Dort hat er im Bereich Test & Technik seine Berufung gefunden: Segelboote und Sicherheitsequipment testen. Was besonders bei Rettungswesten und MOB-Systemen bedeutet, dass er mehr Arbeitsstunden im Wasser treibend verbringt als die meisten Menschen im Büro sitzend. Höhepunkt: eine ganze Nacht in der Rettungsinsel auf der Ostsee. Seine Familie hat inzwischen durchgesetzt, dass Urlaubstörns auf der eigenen Fahrtenyacht deutlich trockener ablaufen.

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