Für Segler auf kleineren Fahrtenyachten und Sportbooten ist die Wahl eines Fockrollers oft ein Kompromiss zwischen Gewicht, Bedienbarkeit und Robustheit. Barton hat den HBT1 nach eigenen Angaben für den Einsatz unter anspruchsvollen Bedingungen entwickelt und dabei konsequent auf einfache Bedienung gesetzt. Mit einer maximalen Segelfläche von zwölf Quadratmetern und einem Gewicht von 175 Gramm richtet sich der HBT1 an Boote in der Größenordnung einer J/70. Diese kommt allerdings serienmäßig mit einem Unterdeck-Fockroller von Harken.
Im HBT1 kombiniert Barton Kugellager mit Gleitlagern. Dieses vom Hersteller als Hybrid-Lagerung genannte System, soll für einen leichtgängigen und gleichmäßigen Lauf sorgen. Barton gibt an, das System für den zuverlässigen Betrieb unter Seebedingungen ausgelegt zu haben. Die Antriebsscheibe des HBT1 wird im 3D-Druckverfahren hergestellt. Laut Hersteller ist sie auf guten Grip ausgelegt und soll das schnelle Ausrollen der Fock unterstützen. Die Leine lässt sich werkzeuglos einfädeln; separate Kleinteile, die auf dem Vorschiff verloren gehen könnten, entfallen vollständig.
Die Welle besteht aus Edelstahl 316, das Gehäuse aus schwarz eloxiertem Aluminium. Mit einem Durchmesser von 68 Millimetern und einer Länge von 90 Millimetern bleibt der Roller kompakt und lässt sich auch in engen Einbausituationen montieren. Das Gewicht gibt Lindemann für den Barton HBT1 mit 175 Gramm an, die Bruchlast mit 1.200 Kilogramm. Ausgelegt ist der HBT1 für Leinen mit einem Durchmesser von vier bis sechs Millimetern. Die maximale Segelfläche beträgt zwölf Quadratmeter.
| Merkmal | Wert |
| Durchmesser | 68 mm |
| Länge | 90 mm |
| Gewicht | 175 g |
| Bruchlast (BRL) | 1.200 kg |
| Leinendurchmesser | 4–6 mm |
| Max. Segelfläche | 12 m² |
| Welle | Edelstahl 316 |
| Gehäuse | Aluminium, schwarz eloxiert |
| Preis | ca. 260 Euro |
| Bezug | Wassersport-Fachhandel (Lindemann) |

Redakteur Test & Technik
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