Im Test zeigten sich beim Inshore 400 von Zhik Schwächen bei der Passform: Die Jacke ist zu weit, aber die Träger der Salopette sind das größte Problem: Sie sind schmal, haben keinen Stretch und eine unbequeme Plastikschnalle. Beim aufrechten Stehen sind sie zu locker, in der Hocke schneiden sie unangenehm ein. Die Passform stimmt einfach nicht. Insgesamt macht das Zhik keinen hochwertigen Eindruck.
Das größte Manko sind die Schulterträger. Sie bestehen aus einfachem Gurtband, etwa 40 Millimeter breit, ohne jeglichen Stretch. Die Plastikschnalle zur Verstellung ist hart und schneidet ein. Wenn man aufrecht steht, sind die Träger tendenziell zu locker – man kann sie fester machen, aber sobald man in die Hocke geht, ziehen sie massiv auf den Schultern und schneiden ein. Das ist wirklich unangenehm und ein klarer Mangel. Das Ölzeug ist insgesamt nicht besonders körpernah geschnitten. Es lässt sich zwar einstellen, aber die Passform bleibt unbefriedigend.
Verstärkungen gibt es am Gesäß und an den Knien. Die Fußbündchen können verstellt werden, innen ist etwas PU-Beschichtung zur Abdichtung vorhanden. Die Kapuze hat eine zweifache Verstellung – vorne und hinten im Nacken. Sie dreht super mit, alles fein. Keine Probleme mit der Sicht. Das ist ein Pluspunkt.
Es gibt nicht sonderlich viele Taschen: normale Seitentaschen in der Jacke, eine Innentasche und an der Hose eine aufgesetzte Tasche auf dem rechten Oberschenkel. Der Reißverschluss hat innen eine Windklappe, aber außen keine Sturm- oder Regenklappe. Das ist bei einem Inshore-Ölzeug aber normal und kein Minuspunkt.
Das Zhik Inshore 400 ist das erste Ölzeug im Test, dass nicht überzeugen kann. Es ist sehr leicht – ein Vorteil – aber es macht keinen hochwertigen Eindruck. Die Passform stimmt nicht, die unbequemen Träger sind ein echter Mangel.
Preis:
Gewicht:
Material:
Einsatzbereich:
Farben:
Schulterträger – Das Hauptproblem:
Passform – Zweites Hauptproblem:

Redakteur Test & Technik