ReparaturTrockenanzug: endlich wieder dicht

Michael Rinck

 · 28.02.2018

Reparatur: Trockenanzug: endlich wieder dichtFoto: YACHT/B. Scheurer
Trockenanzug: endlich wieder dicht
Wie neue Manschetten in Eigenregie an den alten Trockenanzug kommen und was der Unterschied zur professionellen Reparatur ist. Die Anleitung im PDF-Download

Yachtsegler brauchen nicht so häufig einen Trockenanzug. Aber alle, die auch gern Jollen segeln, haben sicher noch einen im Keller oder auf dem Dachboden. Wird dieser dann nach ein paar Jahren Lagerung hervorgeholt – sei es für den Einsatz im kalten Wasser, weil ein Seeventil dicht unter der Wasserlinie verstopft ist, oder weil bei noch eisigen Frühjahrstemperaturen eine Runde mit dem Laser gedreht werden soll –, sind meistens die Manschetten hinüber. Mit der Zeit werden sie so porös, dass sie das Wasser nicht mehr draußen halten können oder schon beim Überstreifen zerreißen.

  Hals- und Armmanschetten sind schon abgerissen, die Fußabschlüsse sind brüchig. Der Anzug selber ist aber noch in gutem Zustand – mit neuen Manschetten ist er wieder einsatzbereitFoto: YACHT/B. Scheurer Hals- und Armmanschetten sind schon abgerissen, die Fußabschlüsse sind brüchig. Der Anzug selber ist aber noch in gutem Zustand – mit neuen Manschetten ist er wieder einsatzbereit

Ist der Rest des Trockenanzugs noch in gutem Zustand, lohnt sich eine Reparatur.

Wir haben uns bei Dry Fashion in Halstenbek bei Hamburg zeigen lassen, wie Segler das selber mithilfe der Reparatur-Sets machen können und wie der Profi zu Werke geht.

Die Anleitung gibt es in der YACHT 4/2018hier bestellen oder Sie laden sich die Anleitung über den Link unten direkt herunter.

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Michael Rinck

Michael Rinck

Redakteur Test & Technik

Michael Rinck war das Kind, das nach der Schule direkt aufs Wasser wollte – Segeltraining, Regatten, Hauptsache nass. Diese Vorliebe machte er zum Beruf: Erst als Segellehrer auf der Alster (während des Studiums), dann ab 2014 in der YACHT-Redaktion. Dort hat er im Bereich Test & Technik seine Berufung gefunden: Segelboote und Sicherheitsequipment testen. Was besonders bei Rettungswesten und MOB-Systemen bedeutet, dass er mehr Arbeitsstunden im Wasser treibend verbringt als die meisten Menschen im Büro sitzend. Höhepunkt: eine ganze Nacht in der Rettungsinsel auf der Ostsee. Seine Familie hat inzwischen durchgesetzt, dass Urlaubstörns auf der eigenen Fahrtenyacht deutlich trockener ablaufen.

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