InsektenschutzDas Anti-Mücken-Armband

Michael Rinck

 · 22.05.2018

Insektenschutz: Das Anti-Mücken-ArmbandFoto: Hersteller
Das Anti-Mücken-Armband
Im Sommer wird gegen die stechenden Plagegeister mit Spray oder speziellen Kerzen aufgerüstet. Jetzt gibt es auch eine Möglichkeit ohne Chemikalien

Die spanische Firma Radarcan bietet mit dem Stechmückenschutz Plus R-100 ein Armband an, das durch akustische Signale Mücken vom Träger fernhalten soll. Bei den Mücken, die durch unangenehme Stiche auffallen, handelt es sich um Weibchen mit befruchteten Eiern. Das einer Armbanduhr ähnelnde R-100 sendet ein Geräusch aus, das dem Flügelschlag der männlichen Mücke nachempfunden ist und das Weibchen vertreiben soll. Es soll laut Hersteller nur sehr leise vernehmbar sein, selbst wenn es ans Ohr gehalten wird, und dadurch nicht störend auffallen.

yacht/M4400779Foto: Hersteller

Da keine Chemikalien zum Einsatz kommen, kann das Armband auch schon bei Kindern angewendet werden. Es bietet zwei Schutzstufen, eine LED zeigt den Betriebszustand an. Der Akku soll bei vier Stunden Betrieb pro Tag für bis zu zehn Monate halten.

Das Mückenschutz Plus R-100 ist in Grau, Rot, Blau und Schwarz erhältlich. Außerdem kann das 30 mal 14 Millimeter messende Gerät vom Armband gelöst und per Clip auch an der Kleidung oder in der Nähe des Schlafplatzes befestigt werden. Es soll gegen Stechmücken, asiatische Tigermücken, Malaria-, Chinkungunya-, Dengue- und Zika-Vektor-Mücken wirksam sein und kostet 19 Euro.

Michael Rinck

Michael Rinck

Redakteur Test & Technik

Michael Rinck war das Kind, das nach der Schule direkt aufs Wasser wollte – Segeltraining, Regatten, Hauptsache nass. Diese Vorliebe machte er zum Beruf: Erst als Segellehrer auf der Alster (während des Studiums), dann ab 2014 in der YACHT-Redaktion. Dort hat er im Bereich Test & Technik seine Berufung gefunden: Segelboote und Sicherheitsequipment testen. Was besonders bei Rettungswesten und MOB-Systemen bedeutet, dass er mehr Arbeitsstunden im Wasser treibend verbringt als die meisten Menschen im Büro sitzend. Höhepunkt: eine ganze Nacht in der Rettungsinsel auf der Ostsee. Seine Familie hat inzwischen durchgesetzt, dass Urlaubstörns auf der eigenen Fahrtenyacht deutlich trockener ablaufen.

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