Henri Lloyd Mav Lite Shell 2.0Wasserdichte Jacke für alle Lebenslagen

Michael Rinck

 · 14.04.2026

Die neue Henri Lloyd Mav Lite Shell 2.0 soll mit einfachem Design und hohem Schutz punkten.
Foto: Henri Lloyd
Die neue Jacke von Henri Lloyd.

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Henri Lloyd bringt mit der Mav Lite Shell 2.0 eine vielseitige wasserdichte Jacke auf den Markt. Sie soll zu 100 Prozent winddicht, wasserdicht und atmungsaktive sein. Das Vier-Wege-Stretch-Material soll Bewegungsfreiheit sowohl beim Segeln als auch im Alltag bieten.

​Henri Lloyd positioniert die Mav Lite Shell 2.0 als technische Jacke für alle Lebenslagen, vom Regattasegeln bis zum Büroalltag. Der Gedanke ist, eine einzige Jacke, die in jedem Setting funktionieren und dabei gut aussehen soll. Das reduzierte Design soll auf dem Wasser ebenso überzeugen wie an Land. Die Jacke stammt aus der Dynamic-Serie von Henri Lloyd. Mit sechs Farboptionen richtet sich die Mav Lite 2.0 auch an Crews und Regattateams, die koordinierte Teamkleidung in auffälligen Farben suchen.

Vier-Wege-Stretch und 20K-Performance

Das Material der Mav Lite Shell 2.0 ist ein 2.5-Lagen-Gewebe mit Dri Pro-Technologie und Vier-Wege-Stretch. Das bedeutet: Der Stoff dehnt sich in alle Richtungen und folgt jeder Bewegung. Das ist wichtig beim Trimmen, Steuern oder bei Manövern, bei denen die Arme weit ausgestreckt werden müssen. Der Rücken verfügt ebenfalls über Vier-Wege-Stretch für zusätzliche Bewegungsfreiheit.

Die Jacke erreicht 20.000 Millimeter Wassersäule und soll damit vollständig wasserdicht sein. Dieser Wert steht für einen Wasserdruck von zwei Bar, dem das Gewebe standhalten soll, ohne das Wasser eindringt. Die Atmungsaktivität liegt bei 20.000 Gramm pro Quadratmeter in 24 Stunden. Dieser Wert bezieht sich auf die Durchlässigkeit von Wasserdampf, also Schweiß, der nach außen abtransportiert werden kann. So soll die Jacke innen auch bei hoher Aktivität warm und trocken bleiben. Diese hohen Werte bedeuten: Die Jacke hält zuverlässig trocken, während Schweiß und Feuchtigkeit nach außen transportiert werden. Das verhindert das klamme Gefühl, das bei weniger atmungsaktiven Jacken entsteht. Zusätzlich soll das Material zu 100 Prozent winddicht sein.

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Durchdachte Details für den Einsatz

Der verkürzte Sturmkragen verfügt über einen Magnetverschluss und soll schneller zu schließen sein als Klettverschlüsse und zusätzlich weniger anfällig für Verschleiß. Die Kapuze ist verstellbar und hat einen speziell verklebten Schirm für besseren Sitz und gezielten Ablauf von Wasser. Die Ärmelabschlüsse sind mit verstellbaren Bündchen ausgestattet, die engen Sitz ermöglichen und das Eindringen von Wasser verhindern.

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Der YKK Aquaguard-Reißverschluss ist wasserdicht und der Zipper aus nicht korrodierendem Material. Reflektierende Aufdrucke an strategischen Stellen erhöhen die Sichtbarkeit bei Nacht oder schlechten Lichtverhältnissen.

Unisex-Schnitt in sechs Farben

Die Mav Lite Shell 2.0 kommt im Unisex-Schnitt und soll sowohl an Männern als auch an Frauen gut aussehen. Die Größen reichen von XS bis 3XL und decken damit ein breites Spektrum ab. Sechs Farben stehen zur Auswahl: Black (Schwarz), Fjord Blue (ein kräftiges Blau), Ice (helles Eisblau), Kelp (olivgrün), Off White (cremeweiß) und True Yellow (leuchtendes Gelb).

Die Farbpalette geht über das klassische Schwarz oder Rot hinaus und bietet auffällige Optionen für Teams, die sich vom Rest abheben wollen. Regattacrews können die Jacken in ihrer Teamfarbe bestellen und so einheitlich auftreten.

Nachhaltig produziert

Henri Lloyd legt bei der Mav Lite Shell 2.0 Wert auf Nachhaltigkeit. Das Polyamid-Gewebe besteht zu 100 Prozent aus recyceltem Material. Die DWR-Beschichtung (Durable Water Repellency), die dafür sorgt, dass Wasser abperlt, ist PFAS-frei. PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) stehen in der Kritik, weil sie sich in der Umwelt anreichern. Die verwendete DWR-Beschichtung ist zudem biobasiert. Am Ende ihrer Lebensdauer kann das gesamte Material der Jacke recycelt werden.

Teil der neuen Kollection

Die Mav Lite Shell 2.0 ist Teil der Kollektion für den Sommer 2026 von Henri Lloyd. Weitere Neuheiten in dieser Kollektion sind Dri-Fast Polos für Herren, Fremantle Shorts, Falmouth Polos, die Consort Shore Jacke und das Rugby Voyager Shirt. Die gesamte Kollektion zielt auf vielseitige Kleidung ab, die sowohl auf dem Wasser als auch an Land getragen werden kann.

Die Jacke kostet 225 Pfund (etwa 270 Euro) und ist damit günstiger als viele Ölzeugjacken für küstennahes Segeln. Sie ist ab sofort über Henri Lloyd-Distributoren weltweit und im Online-Shop unter www.henrilloyd.com erhältlich.

Technische Daten:

Material:

  • 2.5-Lagen Dri Pro Gewebe
  • 4-Wege-Stretch
  • 100 % recyceltes Polyamid
  • Am Lebensende recycelbar

Leistung:

  • Wassersäule: 20.000 mm (100 % wasserdicht)
  • Atmungsaktivität: 20.000 g/m²/24h
  • 100 % winddicht

Ausstattung:

  • 4-Wege-Stretch-Rückenpanel
  • Verkürzter Sturmkragen mit Magnetverschluss
  • Verstellbare Kapuze mit verklebtem Schirm
  • Verstellbare Ärmelbündchen
  • YKK Aquaguard wasserdichter Reißverschluss
  • Nicht korrodierender Zipper
  • Reflektierende Aufdrucke
  • H-förmiger Aufhänger (100N Haltekraft nach ASTM PS 79)

Nachhaltigkeit:

  • 100 % recyceltes Polyamid
  • PFAS-freie DWR-Beschichtung
  • Biobasierte DWR
  • Komplett recycelbar

Verfügbarkeit:

  • Schnitt: Unisex
  • Größen: XS-3XL
  • Farben: Black, Fjord Blue, Ice, Kelp, Off White, True Yellow
  • Preis: £225 (ca. 270 Euro)
  • Erhältlich: Henri Lloyd-Distributoren und www.henrilloyd.com

Michael Rinck

Michael Rinck

Redakteur Test & Technik

Michael Rinck war das Kind, das nach der Schule direkt aufs Wasser wollte – Segeltraining, Regatten, Hauptsache nass. Diese Vorliebe machte er zum Beruf: Erst als Segellehrer auf der Alster (während des Studiums), dann ab 2014 in der YACHT-Redaktion. Dort hat er im Bereich Test & Technik seine Berufung gefunden: Segelboote und Sicherheitsequipment testen. Was besonders bei Rettungswesten und MOB-Systemen bedeutet, dass er mehr Arbeitsstunden im Wasser treibend verbringt als die meisten Menschen im Büro sitzend. Höhepunkt: eine ganze Nacht in der Rettungsinsel auf der Ostsee. Seine Familie hat inzwischen durchgesetzt, dass Urlaubstörns auf der eigenen Fahrtenyacht deutlich trockener ablaufen.

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