Einfache Bündchen mit leichter PU-Beschichtung innen, Gummizug statt Verstellung an den Fußbündchen. Die Kapuze ist aus weichem Spinnaker-Gewebe und dreht hervorragend mit. Allerdings: Die Kapuzenverstellung mit Kunststoffbeschlägen ist fummelig. Preis: 450 Euro (Jacke), 350 Euro (Hose). Für aktives Sommersegeln und Regattasport geeignet, für härtere Bedingungen zu leicht.
Das HP Foil Flyer ist wirklich sehr leicht. Die Jacke wiegt nur 496Gramm, die Hose 551Gramm. Zusammen nur etwas über ein Kilogramm – das ist Federgewicht. Das Material ist dünn und atmungsaktiv. Für aktives Regattasegeln, wo man sich viel bewegt und schwitzt, ist das ideal.
Die Bündchen sind einfach gehalten, von innen mit etwas PU-Beschichtung versehen, sodass sie dicht sind, aber keine Doppelbündchen. An der Salopette gibt es unten an den Beinen nur einen Gummizug, da wird nichts verstellt. An der Taille lässt sich die Hose aber gut verstellen an den Schultern aber nicht.
Das Ölzeug ist eher körpernah geschnitten. Auf der Brust ist ein dünner Einsatz mit Stretch integriert, der Bewegungsfreiheit gibt. Die Knie sind gut ausgeformt und verstärkt. Die Passform ist gut, man kann sich gut bewegen – solange man nichts super Dickes drunter zieht. Für Sommersegeln oder Herbst bei moderaten Temperaturen passt das.
Die Kapuze ist nicht signalfarben, sondern aus einer Art Spinnaker-Tuch gefertigt. Dadurch ist sie sehr weich und dreht sich super mit, wenn man zur Seite schaut. Die Sicht wird überhaupt nicht eingeschränkt. Das ist ein großer Pluspunkt.
Allerdings: Die Verstellung der Kapuze ist hakelig. Hier kommen Kunststoffbeschläge zum Einsatz, in die man einen Gummizug einklemmen muss. Man muss ziehen und dann die Gummibänder aktiv einklemmen. Das braucht zwei Hände und ist nicht intuitiv.
Es gibt Taschen auf den Oberschenkeln mit Reißverschluss und normale seitliche Taschen vorne an der Jacke. Eine Innentasche in der Jacke ist vorhanden. Keine Sturmklappe über dem Reißverschluss. Keine Wärmetaschen, wenige Details. Wirklich super simples, sehr leichtes Ölzeug. Für sommerliches Segeln, wenn mal ein Regenschauer kommt, völlig ausreichend. In Küstennähe und für Regattasport konzipiert.Passt für ein Inshore-Ölzeug. Wenn es kühler wird, zieht man einfach einen Midlayer drunter. Viel Platz für richtig dicke Wärmeschichten ist aber nicht.
Das HP Foil Flyer ist perfekt für aktives Segeln bei wärmerem Wetter. Leicht, atmungsaktiv, gute Bewegungsfreiheit. Die Kapuze dreht hervorragend mit. Aber: Für härtere Bedingungen ist das Ölzeug zu leicht. Wer hauptsächlich im Sommer segelt oder Regatten fährt, ist hier richtig.
Preis:
Gewicht:
Material:
Einsatzbereich:
Farben:
Jacken-Features:
Salopetten-Features:
Kapuze – Das Highlight:
Armbündchen:
Besondere Details:

Redakteur Test & Technik