AusrüstungSeestiefel im Test: Nicht ganz dicht?

Michael Rinck

 · 16.03.2015

Ausrüstung: Seestiefel im Test: Nicht ganz dicht?Foto: Ben Scheurer
Die Anforderungen an Stiefel sind zahlreich: Wasserdicht sollen sie sein, an Deck besonders bei Lage nicht rutschen und ein angenehmes Fußklima bieten
Die wasserdichten Treter sollen kalte und feuchte Füße verhindern. Im Test wurden zehn Paar genau untersucht. Es gab einige Überraschungen

Gerade zum Saisonbeginn kann das Wetter noch ungemütlich kalt sein. Gut wenn die Kleidung die schlechte Witterung aussperrt und das Segeln trotzdem zum Genuss wird. Besonders trockene Füße sorgen für Wohlgefühl auch bei widrigen Bedingungen. Aber sind die alten Stiefel noch dicht? Diese Frage sollten sich Segler vor dem Saisonstart stellen. Denn sind die Füße erst ein paar Mal nass geworden lohnt sich irgendwann der Neukauf nicht mehr - der Sommer kommt schneller als gedacht und dann sind Stiefel nicht mehr gefragt.

  Abhängig von Revier und Wind kann man auch auf einer Fahrtenyacht knöcheltief im Wasser stehen. Da muss der Stiefel dicht sein Abhängig von Revier und Wind kann man auch auf einer Fahrtenyacht knöcheltief im Wasser stehen. Da muss der Stiefel dicht sein

Wir haben deswegen zehn neue Modelle unter die Lupe genommen und getestet, wie viel Halt die Sohle auf unterschiedlichen Decksbelägen bietet, wie viel Schmutz sie beim Landgang aufnehmen und zuletzt die wichtigste Frage: Sind die Stiefel dicht? Über die Hälfte der Treter im Test waren es nicht, so die ernüchternde Bilanz.

Der Testbericht jetzt in der YACHT 07/2015.

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Michael Rinck

Michael Rinck

Redakteur Test & Technik

Michael Rinck war das Kind, das nach der Schule direkt aufs Wasser wollte – Segeltraining, Regatten, Hauptsache nass. Diese Vorliebe machte er zum Beruf: Erst als Segellehrer auf der Alster (während des Studiums), dann ab 2014 in der YACHT-Redaktion. Dort hat er im Bereich Test & Technik seine Berufung gefunden: Segelboote und Sicherheitsequipment testen. Was besonders bei Rettungswesten und MOB-Systemen bedeutet, dass er mehr Arbeitsstunden im Wasser treibend verbringt als die meisten Menschen im Büro sitzend. Höhepunkt: eine ganze Nacht in der Rettungsinsel auf der Ostsee. Seine Familie hat inzwischen durchgesetzt, dass Urlaubstörns auf der eigenen Fahrtenyacht deutlich trockener ablaufen.

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