Messen / boot Düsseldorf
+++ Breaking News: boot Düsseldorf fällt erneut aus! +++

Bis zuletzt hatte die Messeleitung an der Veranstaltung festgehalten – trotz zahlreicher Absagen. Jetzt hat die Landesregierung für Klarheit gesorgt

  • YACHT Online
 • Publiziert am 29.12.2021
So sah es im Januar 2020 zuletzt in Halle 16 der Messe Düsseldorf aus. Ein Revival im kommenden Jahr wird es nicht geben So sah es im Januar 2020 zuletzt in Halle 16 der Messe Düsseldorf aus. Ein Revival im kommenden Jahr wird es nicht geben So sah es im Januar 2020 zuletzt in Halle 16 der Messe Düsseldorf aus. Ein Revival im kommenden Jahr wird es nicht geben

Messe Düsseldorf / ctillmann So sah es im Januar 2020 zuletzt in Halle 16 der Messe Düsseldorf aus. Ein Revival im kommenden Jahr wird es nicht geben

Die bereits vor Weihnachten in der Bund-Länder-Konferenz getroffenen Beschlüsse zur Eindämmung der Omikron-Variante und die Umsetzung des Landes Nordrhein-Westfalen in seine Corona-Verordnung machen eine internationale Messe wie die boot unmöglich. Das deutete sich bereits an. Nun ist es Gewissheit. Wie die Landesregierung soeben mitteilte, findet die boot im Januar 2022 erneut nicht statt.

Damit endet für viele Wassersportler, die einen Besuch erwogen oder sogar schon Eintrittskarten reserviert hatten, eine wochenlange Hängepartie. Auch die Aussteller, die Stände auf dem Düssseldorfer Messegelände gebucht und diese noch nicht storniert hatten, haben jetzt Planungssicherheit.

Für nicht wenige von ihnen wird die Nachricht allerdings zu spät kommen, weil sie bereits Yachten auf den Weg gebracht oder Transporte verbindlich beauftragt haben. Immerhin: Die Standgebühren ebenso wie bereits bezahlte Tickets werden wohl erstattet; unter anderem dafür haben Bund und Länder die Härtefallhilfen für Messen und Ausstellungen vor Kurzem verlängert.

Von der Wassersportbranche wurde die Absage mit Enttäuschung, teils aber auch mit Erleichterung aufgenommen. Viele Hersteller hatten schon im November darauf gedrängt, die boot auf 2023 zu vertagen, weil das Infektionsgeschehen nicht zuletzt in Deutschland zu riskant erschien. Spätestens mit dem Aufkommen der hochinfektiösen Omikron-Variante wuchs der Druck auf die Messeleitung, die jedoch unbeirrt an der Veranstaltung festhielt.

Die jahrelange enge und vertrauensvolle Beziehung zwischen vielen Ausstellern und der Messegesellschaft nahm dadurch erkennbar Schaden; einige Werften sahen aufgrund dessen ihr künftiges Engagement in Düsseldorf grundsätzlich infrage gestelllt. Die von der Regierung verfügte Absage bietet jetzt die Chance, das wochenlange Tauziehen und die dadurch verursachten Irritationen achteraus zu lassen.

Dass auch weite Teile der Wassersportler die Messe für nicht verantwortbar erachteten, zeigte die gestern gestartete Umfrage von YACHT online. Danach hielten deutlich mehr als zwei Drittel der Teilnehmer eine Absage der boot für die sinnvollste Lösung.


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Themen: Messe

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