Star WarsThirtyC - Die dunkle Seite der Yacht

Christian Tiedt

 · 04.05.2026

Sternenzerstörer in Verdängerfahrt statt Hyperraumsprung.
Foto: ThirtyC
Der 4. Mai ist der internationale Star-Wars-Tag: Seit Jahren gibt es dann Nachrichten und Neuheiten rund um das legendäre Weltraum-Epos - auch von den Yacht-Designern von ThirtyC.

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May the Fourth ist ein besonderes Datum im Star-Wars-Universum. Nicht in der weit, weit entfernten Galaxis selbst, sondern bei den Fans des Film-Franchises hier auf der Erde. Seit 1977 sorgen die Geschichten um die Auseinandersetzung zwischen heller und dunkler Seite für Schlagzeilen.

Der 4. Mai, May the Fourth, ist dabei ein Wortspiel mit einem der bekanntesten Zitate der Leinwandgeschichte: “May the Force be with you!” - Möge die Macht mit dir sein! Genutzt wird der Tag vor allem von Disney, dem die Rechte an der Space Opera gehören, zur Ankündigung neuer Star-Wars-Projekte.

Schiff und Raumschiff von Thirtyc

Aber nicht nur die Unterhaltungsbranche selbst reitet auf dieser Welle der Begeisterung. Auch andere Firmen lassen sich für May the Fourth von der Macht des Franchises inspirieren. Dazu gehört ThirtyC, ein Designbüro für Yachten an der englischen Südküste.

Die kreativen Köpfe dort zeigen, dass der Unterschied zwischen Schiff und Raumschiff nicht groß sein muss, zumal in Zeiten, in denen Formensprache immer vielfältiger wird: Sie stellen die Studie zu einer 150-Meter-Superyacht vor, deren martialisches Äußeres keinen Hehl aus ihrer Herkunft macht.

Unter Deck: Licht und Schatten

Vorbild für den Entwurf mit seinen geraden Linien und geometrischen Flächen ist ein Sternenzerstörer, das Rückgrat der Schlachtflotte des Galaktischen Imperiums - und damit der dunklen Seite der Macht. Allerdings weißen die Designer darauf hin, dass man die stählerne Hülle des Originals weitflächig gegen Glas ausgetauscht habe - was viel Licht ins Dunkel unter Deck lässt.

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Außerdem wird mit einer Kommandobrücke geworben, die “einem Admiral würdig” wäre, genügend Kabinen für eine “Armee von Gästen und Besatzungsmitgliedern”, sowie einem Hangar für TIE-Tender – in Anspielung auf die wendigen Kampfjäger des Imperiums, die an Bord mitgeführt werden.

Vintage liegt voll im Trend

Was allerdings unerwähnt bleibt: Bei allem modernen Schein handelt es sich eigentlich um echtes Vintage-Design - schließlich wurde der Look sein Leinwanddebüt bereits 1977. Außerdem entschloss man sich bei ThirtyC sinnvollerweise, die Größenverhältnisse im Maßstab 1:10 herunterzurechnen: Mit einer Länge von 150 Metern lässt sich ein Platz in vielen Häfen finden – für das 1,5 Kilometer lange Original wäre es deutlich schwieriger...


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Christian Tiedt

Editor Travel

Christian Tiedt was born in Hamburg in 1975, but grew up in the northern suburbs of the city - except for numerous visits to the harbor, North Sea and Baltic Sea, but without direct access to water sports for a long time. His first adventures then took place on dry land: With the classics from Chichester, Slocum and Co. After completing his vocational training, his studies finally gave him the opportunity (in terms of time) to get active on the water - and to obtain the relevant licenses. First with cruising and then, when he joined BOOTE in 2004, with motorboats of all kinds. In the meantime, Christian has been able to get to know almost all of Europe (and some more distant destinations) on his own keel and prefers to share his adventures and experiences as head of the travel department for YACHT and BOOTE in cruise reports.

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