Die Epoche der Hanse hat im gesamten Ostseeraum ihre Spuren hinterlassen. Wir stellen sieben Städte vor, in denen ihr Glanz noch immer strahlt. Teil 3: Stralsund
Einst war sie eine der mächtigsten Städte entlang der Ostseeküste. Im Mittelalter entwickelte sich Stralsund zu einem wichtigen Umschlagplatz zwischen Küste und Binnenland. Die strategische Lage am Strelasund machte die Stadt zu einem bedeutenden Umschlagplatz für Warenströme aus Skandinavien, dem Baltikum und Norddeutschland. Die Altstadt gehört gemeinsam mit Wismar zum UNESCO-Welterbe und zählt zu den eindrucksvollsten Ensembles norddeutscher Backsteingotik. Das Rathaus am Alten Markt mit seiner durchbrochenen Schaufassade, die das Gebäude höher und noch prächtiger erscheinen lassen sollte, gilt als Meisterwerk. Mit dem Ozeaneum (deutsches-meeresmuseum.de) besitzt Stralsund zudem eines der bekanntesten Meeresmuseen Europas. Rund um den Alten Hafen sorgen Traditionssegler, Hafenkneipen und Fischrestaurants für authentisches Ostsee-Flair. Sehenswert ist außerdem die „Gorch Fock I“, das ehemalige Segelschulschiff der Reichsmarine, das heute als Museumsschiff im Hafen liegt (gorchfock1.de).
Die City-Marina (citymarina-stralsund.de) liegt direkt vor der Altstadt – ein idealer Ausgangspunkt für Törns nach Rügen oder Hiddensee. Die Ansteuerung durch den Strelasund ist gut bezeichnet, allerdings können Flachstellen abseits der Fahrrinne problematisch sein. Neben der City-Marina bieten auch die Marina Schwedenschanze, das Wassersportzentrum Dänholm Nord und der Anleger des Yachtclubs Strelasund Gästeplätze.

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