​Foiling Week 2026Erste Regatten abgeschlossen

Martin Hager

 · 01.07.2026

Impressionen von der Foiling Week 2026 in Malcesine.
Foto: Alessio Tamborini, Giovanni Mitolo, Martina Orsini/Foiling Week 2026
Die 13. Ausgabe der Foiling Week auf dem Gardasee ist in vollem Gange. Mit dem Abschluss der ersten Regattaphase zieht die internationale Foiling-Elite eine beeindruckende Zwischenbilanz – und der Nordwind Ora sorgte einmal mehr für ideale Bedingungen im Segel- und Surfmekka Malcesine.

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Teffpunkt für die Foiling-Gemeinschaft

Noch bis zum 5. Juli verwandelt sich Malcesine in das globale Zentrum der segelnden Foiling-Szene. Organisiert vom gastgebenden Verein Fraglia Vela Malcesine, bringt die Foiling Week Athleten, Klassen, Designer, Bootsbauer, Unternehmen, nationale Verbände und Enthusiasten aus aller Welt zusammen. Seit 2021 als „World Sailing Special Event" anerkannt, hat sich die Veranstaltung als eine der bedeutendsten internationalen Foiling-Plattformen etabliert und festigt damit einmal mehr die Rolle Malcesines und des Gardasees als weltbekannte Adresse im Foiling-Sport.

Das Programm vereint in gewohnter Manier Regatten, technische Innovationen, sportliche wie soziale Events sowie Fachgespräche über die Zukunft des Foilens – eine einzigartige Kombination, die die Veranstaltung weit über den rein sportlichen Rahmen hinaushebt.

Switch One Design: Dickinson und Schultheis dominieren

In der Switch One Design-Flotte setzte sich der Brite Finley Dickinson an die Spitze der Gesamtwertung und verwies den Italiener Federico Bergamasco auf Rang zwei. Dritter wurde Magnus Overbeck aus den Niederlanden. Bei den Frauen triumphierte Antonia Schultheis aus Malta, gefolgt von der Dänin Camilla Svensson und der Italienerin Alessandra Dubbini.

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WASZP: Chaboud und Castaldi holen sich die Krone

In der populären WASZP-Klasse zeigte der Franzose Matteo Chaboud eine überzeugende Leistung und sicherte sich den Gesamtsieg in der 8.2er-Rigg-Kategorie. Hinter ihm klassierten sich die Italiener Mosè Bellomi und Francesco Carrieri. Bei den Frauen in der 7.5er-Kategorie setzte sich die Italienerin Olivia Castaldi durch, vor der Französin Louise Metenier und der Deutschen Julia Gebhard.

Die WASZP-Klasse trumpfte mit einer bemerkenswert breiten Beteiligung auf: Neben den Hauptkategorien wurden eigene Wertungen für U17-Segler, Junioren, Youth, Core-, Master- und Super-Master-Athleten ausgetragen – ein Zeugnis der wachsenden Breite dieser Einheitsklasse.

Weitere Klassen: BirdyFish und IODA

Auch die Flotten der BirdyFish und der IODA (International One Design A-Class) absolvierten ihre erste Regattaphase. Im BirdyFish-Wettbewerb holte sich die Italienerin Arianna Felicetti den Gesamtsieg, vor dem deutschen Duo Timo Elfes und Patrick Bornikoel. In der IODA-Klasse siegte der Brite Andy Voysey, gefolgt vom Niederländer Bram Van Eijk und dem Italiener Riccardo Pittau. Van Eijk sicherte sich zudem die Sonderwertung „Top Youth".

Schulung, Kongress und spektakuläre Demonstrationen

Abseits des Wettkampfgeschehens bot der erste Teil der Foiling Week ein reichhaltiges Rahmenprogramm. „We Are Foiling" veranstaltete eine Racing Schulung für WASZP- und Switch One Design-Segler unter der Leitung von Performance-Chefin Giulia Conti in Zusammenarbeit mit KTOOL – ein praxisorientiertes Athletenentwicklungsprogramm, das von Seglern und Coaches gleichermaßen gut angenommen wurde.

Am 1. und 2. Juli findet zudem der Foiling Sport Congress statt, organisiert von The Foiling Organization. Vertreter nationaler Verbände, Klassen, Veranstaltungen, Unternehmen und internationaler Stakeholder diskutieren dabei die künftige Entwicklung des Foiling-Sports. Besonderes Highlight ist das Panel „The Peak of Italian Foiling", moderiert von Luca Rizzotti, dem Gründer von We Are Foiling und The Foiling Organization. Auf dem Podium sitzen unter anderem Vertreter des Ferrari Hypersail-Projekts, Jana Germani vom Red Bull Italy SailGP Team sowie die IMOCA-Skipper Ambrogio Beccaria (Allagrande Mapei) und Francesca Clapcich (11th Hour Racing) – ein Beleg für die bemerkenswerte Dichte an italienischen Foiling-Talenten auf der internationalen Bühne.

Zweiter Teil der Foiling Week gehört den Motten

Ab Donnerstag geht die Foiling Week in ihre zweite Sportphase über: Die Moth-, ETF26- und BirdyFish-Flotten treten dann im Rahmen des Foiling Grand Prix Youth Cup an. Parallel dazu startet das Foilboard-Programm, das in Zusammenarbeit mit SFT entwickelt wurde und Pump Foil-, E-Foil- sowie Parawing-Wettbewerbe umfasst. Ein weiteres Highlight ist die dritte Ausgabe des Foiling Week Downwind Race, das sich längst als fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders etabliert hat.

Die Foiling Week Experiences bleiben bis zum 5. Juli für das Publikum geöffnet. Weitere Informationen und Buchungen unter: foilingweek.com

Ergebnisse – Alle Klassen im Überblick

Switch One Design

Männer

  1. Finley Dickinson – GBR
  2. Federico Bergamasco – ITA
  3. Magnus Overbeck – NED

Frauen

  1. Antonia Schultheis – MLT
  2. Camilla Svensson – DEN
  3. Alessandra Dubbini – ITA

WASZP

Männer 8.2

  1. Matteo Chaboud – FRA
  2. Mosè Bellomi – ITA
  3. Francesco Carrieri – ITA

Männer 7.5

  1. Riccardo Billè – ITA
  2. Giuseppe Chiantera – ITA
  3. Antonie Madic – FRA

Frauen 7.5

  1. Olivia Castaldi – ITA
  2. Louise Metenier – FRA
  3. Julia Gebhard – GER

Männer 6.9

  1. Artur Brighenti – ITA
  2. Jacopo Andrian – ITA
  3. Daniel Evgeny Castaldi – ITA

Frauen 6.9

  1. Elisa Bombana – ITA
  2. Imogen Green – GBR

Sonderwertungen

  • Top U17 Männer 7.5: Riccardo Billè – ITA
  • Top U17 Frauen 7.5: Tilde Kantola – SWE
  • Top Junior WASZP 8.2: Francesco Carrieri – ITA
  • Top Youth WASZP 8.2: Mosè Bellomi – ITA
  • Top Core WASZP 8.2: Matteo Chaboud – FRA
  • Top Master WASZP 8.2: Alberto Guillen Serrano – ESP
  • Top Super Master WASZP 8.2: Jervis Tilly – AUS

BirdyFish

Gesamt

  1. Arianna Felicetti – ITA
  2. Timo Elfes & Patrick Bornikoel – GER

IODA

Gesamt

  1. Andy Voysey – GBR
  2. Bram Van Eijk – NED
  3. Riccardo Pittau – ITA

Sonderwertung

  • Top Youth: Bram Van Eijk – NED

Vollständige Ergebnisse unter: fragliavela.sailti.com

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Martin Hager

Martin Hager

Caporedattore YACHT

Martin Hager è caporedattore delle riviste YACHT e BOOTE EXCLUSIV e lavora da 20 anni per Delius Klasing Verlag. È nato a Heidelberg nel 1978 e ha iniziato a navigare all'età di sei anni, naturalmente su un Opti. Seguirono presto i 420, gli Sprinta Sport e i 470, con i quali partecipò anche alle regate insieme al fratello. I suoi genitori lo portavano regolarmente in barca a vela nelle isole greche e Baleari. Già in giovane età ha capito di voler trasformare la sua passione per gli sport acquatici in una carriera. Dopo aver conseguito il diploma di scuola superiore e aver completato uno stage presso l'azienda di costruzioni navali Rathje a Kiel, è stato chiaro che non sarebbe diventato un classico costruttore di barche. Invece, ha studiato con successo costruzione navale e ingegneria navale nella capitale dello Schleswig-Holstein e si è concentrato sulla progettazione di yacht ogni volta che ha potuto. La sua tesi di laurea era intitolata “Testing a new speed prediction method for sailing yachts”. Nel 2004, la rivista di superyacht BOOTE EXCLUSIV cercava un redattore con conoscenze tecniche e nautiche, una posizione perfetta per Martin Hager. La candidatura fu accolta e fu organizzato un tirocinio di due anni. Dopo dodici anni come redattore, il team editoriale è cambiato e nel 2017 ha assunto la responsabilità di BOOTE EXCLUSIV come caporedattore. Dopo che Jochen Rieker, caporedattore di YACHT da lungo tempo, è passato al ruolo di editore, Martin Hager ha assunto anche la posizione di caporedattore della più grande rivista di vela europea, YACHT, che quest'anno festeggerà il suo 120° anniversario, all'inizio del 2023. Quando non si occupa di argomenti per le due testate di sport acquatici, Martin Hager ama uscire in acqua, preferibilmente con l'attrezzatura da kite e wingfoil o per una piccola gita dopo il lavoro sull'Alster.

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