Die Werft Pogo Structures bringt mit der Pogo 50.2 ein neues Flaggschiff, das den Komfort einer Langfahrtenyacht mit der Performance eines Racers verbinden soll.
Das französische Familienunternehmen sorgte zuletzt in Deutschland besonderes durch die Class 40 vom Typ POGOs4 „Meganisi“ für Aufsehen, mit der Lennart Burke und Melwin Fink vor Kurzem die Globe 40 bestritten.
Laut Herstellerangaben ist das Design der neuen Pogo 50.2 von Finot-Conq an die IMOCA-Yachten der aktuellen Generation. Der optimierte Rumpf soll den Wasserwiderstand verringern und zu einem ruhigeren Wellenverhalten auf langen Strecken führen. Darüber hinaus sorgt der voluminöse Bug der Pogo 50 nicht nur für ein sportlich-modernes Aussehen, sondern auch für eine höhere Geschwindigkeit und eine bessere Formstabilität.
Für mehr Flexibilität auf Reisen ist die Yacht mit einem Hubkiel ausgestattet, mit dem auch flache Buchten angesteuert werden können. Ein Carbonmast mit Square-Top- Großsegel und ein fester Bugspriet stehen außerdem für seglerische Effizienz. Das Boot erhält doppelte Ruderblätter und eine doppelte Radsteuerung.
Die Pogo 50.2 ist als Hochseeyacht konzipiert. Das unterstreicht nicht nur die CE-Kategorie A, sondern auch die Sicherheitsvorkehrungen, welche die Werft in die sportliche Yacht verbaut hat. Neben den wasserdichten Schotten vorne und achtern wurden auch Auftriebskammern in das Layout integriert.
Obwohl die Yacht prinzipiell auf sportliches Segeln ausgelegt ist, wurde der Innenraum auf etwas mehr Komfort getrimmt. Laut den Angaben des Herstellers bietet die Yacht viel Stauraum, natürliche Belüftung und robuste Materialien, die auch auf eine langwierige Nutzung ausgelegt sind. Die Yacht ist in verschiedenen Konfigurationen erhältlich, beispielsweise als ein Drei- oder Vier-Kabinen-Layout.
Die Pogo 50.2 befindet sich zurzeit noch in der Entwurfsphase. Der Baubeginn ist für diesen Sommer geplant. Ins Wasser soll der Prototyp dann Ende 2027, pünktlich zum 40-jährigen Jubiläum der Werft. Mit einer Länge von 15 Metern und einer Breite von 4,90 Metern ist sie die größte Yacht im Hause Pogo und nun die zweite Generation des Flaggschiffes.
Die französische Werft wurde im Jahr 1987 gegründet und ist bekannt für schnelle und robuste Yachten, die sowohl für Hochseeregatten als auch für Langstreckenfahrten konzipiert sind. Innerhalb der Cruiser-Reihe bietet sie Yachten zwischen 30 und 50 Fuß an. Diese richten sich insbesondere an Eigner, die keine Abstriche in Sachen Leistungsfähigkeit machen wollen, aber auch einen gewissen Komfort wünschen. Gleichzeitig stellt die Werft konsequente Regattayachten her, wie Minis und eben die Class 40 vom Typ POGOs4.

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