MaverickEine Plattform für viermal Spaß auf dem Wasser

Fridtjof Gunkel

 · 03.07.2026

Das Schwimmgerät lässt sich wie ein SUP nutzen, ...
Photo: Maverick Sailboats
Mavericks Multitalent
Maverick Sailboats präsentiert einen Untersatz, der Segeln, Windsurfen, SUP und Stand-Up Sailing vereint. Hat das Gefährt das Zeug zum ultimativen Spaßboot für die Bucht? Taugt es gar als Tender?

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Der Hersteller aus Leeuwarden hat einen schwimmenden Untersatz mit 400 Litern Auftrieb entwickelt , der vier verschiedene Wassersportarten mit nur einer Plattform ermöglicht. Das Board kombiniert klassisches Segeln, Windsurfen, Stand-Up Paddling und die neue Disziplin Stand-Up Sailing. Mit dem großen Auftrieb bietet die Konstruktion ausreichend Stabilität für unterschiedliche Einsatzbereiche. Die EVA-Komfortgrip-Oberfläche sorgt für sicheren Stand bei allen Nutzungsarten. Das Konzept richtet sich an Wassersportler, die Flexibilität bei der Sportartenwahl suchen und nicht für jede Disziplin separates Equipment anschaffen wollen. Der Hersteller positioniert das Board als Einstiegsplattform für Anfänger und als vielseitiges Trainingsgerät für erfahrene Sportler. Insgesamt kann Maverick als nettes Spaßgerät für die Badebucht dienen.

Maverick: Vier Modi auf einem Board

Das Maverick-Board lässt sich durch Umrüstung für verschiedene Wassersportarten konfigurieren. Im Segelmodus wird das Board mit Rigg und Segel ausgestattet und bietet einen modernen Entwurf für klassisches Jollensegeln. Dazu werden an die Plattform Auftriebskröper befestigt, die auch als Ausreitbank dienen können. Der Windsurfing-Modus nutzt die gleiche Basis mit angepasstem Setup für klassisches Stehbrettsegeln mit Gabelbaum. Als SUP-Board ohne weiteres Zubehör abgesehen vom Paddel ermöglicht die Plattform Paddeln im Stehen, entweder alleine oder zu zweit dank des hohen Auftriebs. Die vierte Variante Stand-Up Sailing kombiniert Segeln im Stehen auf dem Board – eine Disziplin, die Elemente aus SUP und Windsurfen vereint. Gesteuert wird dann mit der Pinne. Der Wechsel zwischen den Modi erfordert jeweils Umbauten am Rigg und der Ausstattung und geht natürlich auch ins Geld.

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Technische Basis und Konstruktion

Die Konstruktion basiert auf einem Rumpf mit 400 Liter Volumen, der ausreichend Auftrieb für verschiedene Belastungssituationen bietet. Die EVA-Beschichtung auf der Standfläche verhindert Ausrutschen und dämpft Stöße bei Wellengang. Der moderne Entwurf berücksichtigt die unterschiedlichen Anforderungen der vier Sportarten an Gleitfähigkeit, Kippstabilität und Manövrierfähigkeit. Das Board eignet sich laut Hersteller sowohl für Binnengewässer als auch für küstennahe Reviere. Die Multifunktionalität erfordert Kompromisse gegenüber spezialisierten Boards, ermöglicht aber den Einstieg in mehrere Disziplinen mit einer Investition.

Zielgruppe und Einsatzbereich

Maverick Sailboats adressiert mit dem Multisport-Board mehrere Nutzergruppen. Einsteiger können verschiedene Wassersportarten ausprobieren, ohne für jede Disziplin separates Material kaufen zu müssen. Segelschulen und Verleiher profitieren von der Flexibilität einer Plattform für unterschiedliche Kurse. Familien nutzen das Board für gemeinsame Aktivitäten, da es sowohl Einzelnutzung als auch Tandem-SUP ermöglicht. Die Stand-Up Sailing-Funktion erschließt eine neue Disziplin, die bisher kaum etablierte Boards auf dem Markt hat. Ein klassisches Beiboot dürfte sich durch das Maverick-Board nur bedingt nutzen lassen. Dafür schützt es die Insassen und Transportgut nicht genug vor Wasser und es ist weder ein Ruder, noch ein Außenbordermodus vorgesehen.

Verfügbarkeit und Service

Der niederländische Hersteller bietet das Board über sein Vertriebsnetz in den Benelux-Ländern und Deutschland an. Interessenten können das Board vor dem Kauf testen – der Hersteller stellt dafür Möglichkeiten bereit. Eine detaillierte Gebrauchsanweisung erklärt den Aufbau und Wechsel zwischen den verschiedenen Modi. Maverick Sailboats hat seinen Sitz in Leeuwarden und ist über Telefon und E-Mail erreichbar. Die Preisliste steht als Download zur Verfügung. Zusätzliche Informationen zu Spezifikationen und Fotos finden sich auf der Herstellerwebsite.

Technische Spezifikationen Maverick

  • ​​Länge: 3,35 m
  • ​Breite: 1,3 m
  • Mastlänge: 5,35 m (2-teilig: 2,0 m + 3,35 m)
  • Rumpfgewicht: 43 kg
  • Kapazität: 1–2 Personen (max. 155 kg)
  • Rumpf: dreilagige Polyethylen-Sandwich-Konstruktion
  • Mast und Baum: eloxiertes Aluminium
  • Segel: Dacron 5,0 m² (A) / 6,25 m² (B)
  • Schwerter: Aluminium
  • Finne: Glasfaser/Epoxy
  • Auftrieb: 400 Liter
  • Oberfläche: EVA Komfort Grip
  • Einsatzmöglichkeiten: Segeln, Windsurfen, SUP, Stand-Up Sailing
  • SUP-Nutzung: Einzeln oder zu zweit möglich

Die Preise in der Übersicht

​Boote

  • Maverick 5.0 (Reffbares Großsegel, Dacron): € 4.625,00
  • Maverick 6.25 (Durchgelattetes Großsegel, Mylar): € 4.750,00
  • Standard inklusive: Ausreitgurt, integrierte Handgriffe, EVA-Comfort-Grip, Pro-Niederholer, Großschot-Ratschblock, Großsegel-Snapschäkel

Windsurfen

  • 5-M-Windsurf-Set (inkl. Mast, Baum, Segel & Mastfuß): € 565,00
  • Windsurf-Deckplatte: € 67,50
  • Windsurf-Schwert: € 137,50
  • Windsurf/SUP-Finne (inkl. Schrauben): € 137,50
  • Windsurf-Paket-Deal (alle oben genannten Teile): € 875,00

SUP

  • SUP-Paddel: € 70,00
  • SUP-Leash (Sicherheitsleine): € 47,50
  • Windsurf/SUP-Finne (inkl. Schrauben): € 137,50
  • SUP-Paket-Deal (alle oben genannten Teile): € 197,50

Ersatzteile/Zubehör

  • Persenning (Deckzelt): € 217,50
  • Aluminium-Kipp-Trolley: € 375,00
  • 5.0 Reffbares Großsegel, Dacron: € 275,00
  • 6.25 Durchgelattetes Großsegel, Mylar: € 425,00
  • Baum: € 260,00
  • Schwert-Paket: € 225,00
  • Ruder-Paket (inkl. Ruderblatt, Pinne & Joystick): € 350,00
  • Oberes Mastteil: € 175,00
  • Unteres Mastteil: € 287,50
  • Niederholer: € 95,00
  • Ausreitgurt: € 27,50
  • Edelstahl-Snapschäkel: € 40,00
  • Aufblasbarer Segeltube (Backbord): € 225,00
  • Aufblasbarer Segeltube (Steuerbord): € 225,00
  • Preise: inklusive MwSt., ab Leeuwarden

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Fridtjof Gunkel

Fridtjof Gunkel

Deputy Chief Editor YACHT

Fridtjof Gunkel was born on Helgoland in 1962; he started his sailing career there in the Opti and quickly switched to keelboats. North Sea Week, Cowes Week and Kiel Week were early stops, followed by many years in the Admiral's Cup scene on the cuppers “Container” and “Rubin” World Championships and international regattas in the Starboat, with the mini-maxi “SiSiSi” and various tonner yachts as well as participation in the Whitbread Round the World Race were further formative stations, flanked by extensive cruising trips. Fridtjof Gunkel joined YACHT back in 1985 as part of a traineeship, where he later became Head of the Test & Technology department and then Deputy Editor-in-Chief around 25 years ago. He is also responsible for the regatta and sports section. Fridtjof Gunkel privately sails a performance/cruiser moored on the Baltic coast, his favorite areas are the eastern Swedish archipelago and Brittany.

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