YACHT-Test

Das neue H-Boot aus Estland

Nach einiger Abstinenz wird der beliebte Klassiker wieder gebaut. Die jüngste Interpretation des H-Bootes kommt von Saare Yachts. Der Test im PDF-Download

Fridtjof Gunkel am 23.12.2020
H Boot Neu segeln Eckernfoerde 2020 JKu_3272
YACHT/J. Kubica

Linien für die Ewigkeit: H-Boot mit Sprung und langen Überhängen

H-Boot

Risszeichnung des H-Boots

Mit einer Zahl von rund 5300 Einheiten ist die Konstruktion des Finnen Hans Groop eines der meistbauten Kiel-Serienboote weltweit; nur die US-amerikanische J/24 kommt mit etwa 5500 Stück auf einen noch höheren Wert. Kein Wunder: Das H-Boot taugt zum sportlichen Fahrtensegeln auch mit der Familie ebenso wie für Regatten. Der Kalender ist gut gefüllt, die Veranstaltungen sind über ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz ebenso verteilt wie in Skandinavien. Die Boote sind baugleich und als Einheitsklasse organisiert. Obendrein ist das H-Boot solide, wertstabil und trailerbar.

Dennoch: Das H-Boot wurde zuletzt nur noch von der österreichischen Frauscher-Werft gefertigt, und auch die stellten die Produktion von Segelyachten ein. Der Eckernförder Thomas Nielsen, ehemaliger H-Boot-Segler und heutiger Inhaber von Saare Yachts aus Estland, hat die Frauscher-Formen gekauft und baut die Boote nun auf seiner Werft, die üblicherweise gediegene Mittel- und Achtercockpityachten fertigt.

Die YACHT ist mit Saares Prototyp unterwegs gewesen und hat es mit einem älteren Modell verglichen. Der Bericht ist in der YACHT, Ausgabe 25/2020 nachzulesen. Wie Sie das Heft gedruckt oder digital beziehen können, lesen Sie hier.

Oder Sie laden sich den Test direkt über den Link unten herunter.

Fotostrecke: H-Boot von Saare Yachts

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Fridtjof Gunkel am 23.12.2020

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