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YACHT- Werkstatt, der Weg zu neuen Ruderlagern

Ausgeschlagene Ruderlager sind eine verbreitetes Problem. Wie leichtgängige Nadellager nachgerüstet werden.

  • Hauke Schmidt
 • Publiziert am 06.09.2007

YACHT/M-S. Kreplin Der alte Ruderkoker wird mit samt Lagerung von unten aus dem Rumpf gebohrt.

Spiel in der Ruderlagerung macht nicht nur das Steuern unkomfortabel, häufig ist es auch ein Anzeichen für fortgeschrittenen Verschleiß.
Ein Austausch der Lagerbuchsen schafft nur kurzfristig Abhilfe. Besser ist ein Wechsel auf moderne, selbst ausrichtende Nadellager, wir zeigen Schritt für Schritt wie eine alte Ruderanlage umgerüstet wird, welche Arbeiten anfallen und was es kostet.

Gleitbuchsen als Ruderlager waren lange Zeit stand der Technik und haben sich bei Langkielern oder Booten mit Vollskeg bewährt. Moderne, frei hängende Spatenruder stellen jedoch andere Ansprüche an die Lagerung. Auf Grund der ungünstigen Hebelverhältnisse verformt sich der Ruderschaft unter Last. Die starre Gleitlagerung kann den Biegungen des Schaftes nicht folgen, verkantet und wird schwergängig, dass steigert nicht nur den Verschleiß sondern macht auch dem Steuermann zu schaffen.
Mit dem Umbau auf selbst ausrichtende Nadellager beseitigt man nicht nur das Spiel dauerhaft, da die Nadellager in beweglichen Kugelschalen sitzen können sie den Biegungen des Schaftes anpassen und verklemmen auch bei extremer Belastung nicht mehr. Das Steuern wird leichter und die Rückmeldung vom Ruder verbessert.

Mehr zum Umbau der Ruderlagerung in Heft 19/07 ab 5.9. am Kiosk


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Themen: ArbeitsschutzBohrenRuderlagerWerkstatt

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