Salona 33
Wunderbar wandelbar – die neue Salona

Neue Konkurrenz für die 10-Meter-Klasse: Salona Yachts greift den attraktiven Markt mit einem spannenden und flexiblen Schiffskonzept an

  • Michael Good
 • Publiziert am 22.02.2013

Salona Yachts Salona 33 mit Pinnensteuerung. Achtern bleibt das Cockpit geräumig. Das gefällt den Regattaseglern

Sie soll wohl die Antwort auf die XP-33 von X-Yachts sein. Mit der Salona 33 erweitern die Yachtbauer aus Kroatien ihr ohnehin schon recht dicht gestaffelte Programm nach unten und bedienen nach der Salona 34 nun auch wieder den attraktiven Markt von Performance-Cruisern um zehn Meter Rumpflänge. Im direkten Vergleich mit der XP-33 (Test in YACHT 1/2013) zeigen sich ähnliche Merkmale: Auch bei der Salona 33 kommt das Cockpit achtern ohne Sitzduchten aus. Die Pinnensteuerung ist dicht am Heck angebaut und wirkt mit Seilzügen auf die Ruderwelle. Damit steht in der Plicht mehr Platz zur Verfügung, der Steuermann und der Großschoter arbeiten besser und mit mehr Übersicht. Salona bietet als Option zur Pinnensteuerung eine Alternative mit zwei Ruderrädern – in der Bootsgröße eine Seltenheit.

Salona Yachts Salona 33 mit doppelter Radsteuerung. Gut zum Touren, weil der Durchgang nach achtern frei bleibt

Dank innenliegender Wanten setzt Salona weiterhin auf den variablen Segelplan mit der Option auf eine große Genua mit 140-prozentiger Überlappung. Für Binnen- und Schwachwindreviere ist das von Vorteil. Die Holepunktschiene läuft seitlich bis zu den Püttingen durch. Somit kann die Größe des Vorsegels stufenlos auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt werden.

Anders als die XP-33 ist die Salona 33 nicht mit einem ausziehbaren Bugspriet bestückt. Wer mit Gennaker segeln will, bekommt am Bug einen festen Rüssel angebaut. Daran kann auch ein Code-Zero gefahren werden.

Als Markenzeichen von Salona wird natürlich auch der Rumpf des neuen Schiffes mit einem Edelstahlrahmen ausgesteift. Er verbindet die Kräfte aus Rigg und Kiel und entlastet damit die Struktur der Schale. Deck und Rumpf werden als GFK-Sandwichkonstruktion gebaut und mit Kohlefaseranteilen verstärkt.

Das Standardschiff kostet 101.030 Euro. Dazu bietet der Handel zwei attraktive Ausstattungsbündel an. Das Paket "Cruising" für 17.260 Euro Aufpreis bestückt das Boot mit einem einfachen Satz Dacron-Segel und zahlreichen Annehmlichkeiten zum Touren, beispielsweise einer Ankerhalterung am Bug mit elektrischer Winsch, einem Cockpittisch oder einer Rollreff-System für die Genua. Das Paket "Racing" für 21.275 Euro Aufpreis sieht einen höheren Mast mit Rod-Rigg, einen IRC/ORC-optimierten Tiefkiel mit Bleibombe und eine bessere Decksausstattung mit größeren Winschen vor.

Salona Yachts Salona 33

Unter Deck übernimmt die Salona 33 das konservative, aber bewährte Layout ihrer größeren Schwester Salona 35 und ihres Vorgängermodells Salona 34 mit zwei Kabinen, einer geräumigen Nasszelle achtern sowie einer großen und auch von innen erreichbaren Backskiste. Varianten zu diesem Layout sind im Programm. Der Prototyp der Salona 33 soll schon im kommenden Sommer vorgestellt werden.

Konstrukteur

J&J Design / Salona Design

Lüa (Rumpflänge) 

9,99 m

LWL (Länge Wasserlinie)

9,04 m

Breite 

3,35 m

Tiefgang/-alternativen

1,75 m / 1,59, 2,15 m 

Gewicht 

5,0 t 

Ballast/-anteil 

1,5 t (Standardkiel) / 30 %

Großsegel 

32,0 qm

Genua (140% Überlappung)

37,5 qm

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