Solaris 50
Weltpremiere in Düsseldorf

Schick, schnell und von ausgesuchter Qualität: So kennt man die Yachten aus der Edelschmiede von Solaris. Jetzt kommt eine neue 50er

  • Michael Good
 • Publiziert am 08.12.2014

Solaris Yachts Solaris 50 

2006 hat Solaris Yachts unter dem Namen One 48 eine Yacht von außerordentlicher Eleganz vorgestellt. Das Boot hat sich im YACHT-Test (Heft 20/2008) nicht nur als ein echter Blickfang profiliert, sondern auch als ausgezeichneter Segler mit einem ungewöhnlich hohen Leistungspotenzial. Der Amerikaner Bill Tripp hatte das Boot damals für die Italiener von Cantiere Se.Ri.Gi. konstruiert. Jetzt wird die Werft das 15-Meter-Segment neu besetzen, sie hat dafür Konstrukteur Javier Soto Acebal den Auftrag erteilt.

Das neue Boot kommt als Solaris 50 auf den Markt – der Namenszusatz "One" aus früheren Jahren ist mittlerweile aus dem Programm der Italiener verschwunden. Rein optisch übernimmt das Schiff den Charakter seiner Vorgängerin. Auch die 50er besticht durch ihren aufregend eleganten Auftritt. Dies jedenfalls versprechen die publizierten Renderings: Das Deck ist schier, der Aufbau bleibt flach. Unverkennbar: eine typische Solaris.

Konzeptionell hat sich trotzdem viel getan. Das Cockpit wurde umgestaltet. Alle Fallen, Schoten und Trimmleinen werden jetzt unter Deck nach achtern geführt. Damit bleiben das Gästecockpit und der Niedergang von laufendem Gut befreit. Die Winschen sind nicht mehr auf das Süll, sondern weiter achtern angebaut, auf dem Niveau der Duchten und in guter, ergonomischer Erreichbarkeit. Die neue 50er wird im Standard mit einer Selbstwendefock ausgestattet. Die kurz überlappende Genua (106 Prozent) bleibt aber als Option weiterhin machbar. Vom Vorgängermodell One 48 übernimmt das Konzept den großen Heckstauraum mit Badeklappe, wo auch ein kleines Beiboot untergebracht werden kann, quer gestaut und aufgeblasen.

Solaris Yachts Solaris 50. Ausbauvarianten gibt es für das Vorschiff. Das Layout im Salon bleibt klassisch

Das Layout unter Deck sieht ein klassisches Arrangement mit drei Kabinen und zwei Nasszellen vor. Im Vergleich zum Vorgängermodell erhält das achtere Bad jetzt mehr Platz und damit zusätzlich ein abtrennbares Duschabteil. Alternativen zum Standardlayout wird es für den Eignerbereich im Vorschiff geben, wo es möglich sein wird, das große Bett auch seitlich anzuordnen und dafür zusätzlich ein Sofa einzubauen. Auch kann anstelle der Segellast im Bug eine Kabine für den Skipper realisiert werden.

Das Boot wird als Weltpremiere im Januar auf der Messe boot in Düsseldorf zu sehen sein (Halle 16, Stand D37). Händler Dines Pontoppidan von Diamond Yachts in Laboe nennt dafür einen Brutto-Verkaufspreis von 571.000 Euro.

Lüa (Rumpflänge) 

15,40 m

LWL (Länge Wasserlinie)

14,25 m

Breite 

4,55 m

Tiefgang/-alternativ 

2,80 / 2,60 u. 2,36 m

Gewicht 

14,2 t

Ballast/-anteil 

4,9 t / 35 %

Großsegel 

85,0 qm

Genua 

75,0 qm

Maschine (Volvo Penta, Saildrive) 

75 PS 

Konstrukteur 

Javier Soto Acebal 

Interieur Design 

Lucio Micheletti

Die Solaris 37 im Test bei YACHT ty


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Themen: Cantiere Se.Ri.Gi.Javier Soto AcebalSolaris 50Solaris Yachts

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