Test
Vorschuss-Lorbeeren

Mit der Dufour 40E präsentiert die französische Werft die Nachfolgerin einer gut verkauften Vorgängerin. Die wurde immerhin über 500-mal gebaut und konnte 2005 den IMS-Weltmeistertitel einfahren

  • Fridtjof Gunkel
 • Publiziert am 04.01.2010

YACHT/J.-M. Liot Dufour 40E: doppelte Räder, neues Deckslayout

Das Schiff ist eine komplette Neukonstruktion, ebenfalls von Umberto Felci. Bei gleicher Rumpfbreite wurde die Wasserlinie schmaler, der Kiel erhielt eine größere Bombe, und die Segelfläche ist nun größer. Dazu ist das Cockpit überarbeitet worden, und statt eines großen gibt es jetzt zwei kleinere Räder.

Besonders auffällig sind die neuen doppelten Schlitz-Rumpffenster und das offene Heck, das sich per Klappe schließen lässt. Und die Winschen sind nebeneinander nicht in Längsschiffsrichtung, sondern quer angeordnet. Dadurch lassen sich die innenliegenden Genuawinschen sehr gut bedienen.

Beim Test vor La Rochelle erwies sich das Schiff als sehr agil, bestens steuerbar und auch als ungemein steif. Selbst bei übergroßen Krängungswinkel lief es nicht aus dem Ruder. Erfreulich auch die vielen Varianten für Kiele, Riggs und Innenräume, wodurch das Schiff den eigenen Vorstellungen angepasst werden kann.

In der Summe ihrer Eigenschaften ist die Dufour 40E eine Konkurrentin für Yachten wie die Salona 40, die First 40, die Elan 410 und die Grand Soleil 40.


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Themen: DufourDufour 40EFelciTestbericht

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