Neue Boote
Voilà: die kleinste Contest

Dabei ist klein durchaus relativ: 12,85 Meter ist sie lang. Auf diesen 42 Füßen bringt die Werft eine Menge unter. Vor allem Vielseitigkeit

  • Alexander Worms
 • Publiziert am 20.01.2012

Werft Elegante Erscheinung: die neue Contest 42

Vier Standardvarianten für das Layout werden angeboten, die sind allerdings untereinander auch frei kombinierbar. So kann von der Großfamilie mit bis zu sechs Personen bis hin zum Eignerpaar, das nur drei feste Schlafplätze benötigt, davon einer in der Hundekoje plus riesiger Backskiste, alles realisiert werden. Auch die Pantry kann längs an backbord oder mit Winkel an steuerbord gleich neben dem Niedergang eingebaut werden. Konstrukteur Georg Nissen hat sich demnach, gemeinsam mit der Werft, einige Gedanken zur Variabilität des Schiffes gemacht.

Interieur C 42

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Nur einige der möglichen Layouts der neuen Contest 42. Auch Kombinationen sind realisierbar

Ein Novum in der derzeitigen Contest-Linie: das Achtercockpit mit doppelten Steuerrädern. Die gibt es sonst nur ab der Contest 57 CS aufwärts. Dann allerdings im Mittelcockpit. Allen Yachten der Werft aus Medemblik am IJsselmeer gemein ist die aufwändige Bauweise: Rumpf und Deck werden im Vakuuminfusionsverfahren hergestellt, beides mit harzgetränktem Balsakern. Dabei werden Vinylesterharze und und spezielle Gelege verwendet, um einen besonders festen, osmosebeständigen und gut isolierten Rumpf zu gewährleisten, so die Werft.

Werft Achtercockpit und zwei Steuerräder auf der C 42

Ebenfalls erfreulich ist die Standardausstattung mit Teak im Innenausbau und an Deck. Ebenso von vornherein dabei sind die Ankerwinsch, die Segel von North und die Decksausrüstung von Ronstan und Lewmar. Aber auch im Detail braucht sich die neue „kleine" Contest nicht zu verstecken: Zwei Lichtmaschinen etwa bietet der Yanmar-Diesel, eine für die Starter- und eine für die Serviceakkus. Die kommen von Mastervolt und sind mit Gel gefüllt. Der Dieselfilter von Separ meldet, wenn er Wasser im Kraftstoff entdeckt. Die Posis sind generell in LED-Technik ausgeführt und der Dreiblatt-Prop faltet sich ein, wenn er nicht gebraucht wird. All das kostet natürlich Geld, sorgt aber an Bord einer Segelyacht für schnelles und angenehmes Reisen.

Werft Auch von innen hübsch: eins der vielen möglichen Layouts der Contest 42

Natürlich ist sich Contest dessen bewusst. Dennoch: Mit 432.900 Euro inklusive Mehrwertsteuer, und damit 389.000 Euro für Menschen, die das Schiff nicht in Europa verwenden wollen, ist die Contest 42 passend eingepreist. Die Hallberg-Rassy 412, die vor kurzem vorgestellt wurde, ist mit 440.000 Euro sogar etwas teurer. Die XC-42 von X-Yachts beginnt bei 413.000 Euro, allerdings ohne Segel. Damit liegt auch sie preislich im Bereich der Contest.

Auf der boot in Düsseldorf werden in Halle 16, Stand C 54 detailierte Pläne der 42 zu sehen sein, ebenso wie auf www.contestyachts.com .


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