Test

Teak trifft Technik

Als echte Segelmaschine überzeugt die neue Luffe 45 durch Leistung und einfache Bedienung. Mit Kohlefaserrigg und Epoxid-Rumpf ist auch die Bauweise auf der Höhe der Zeit

Hauke Schmidt am 17.01.2011

Schlanke Sch

Luffe Yachten zählen zu den selteneren Testkandidaten. Verlassen pro Jahr doch höchstens 15 Schiffe die Werfthallen im dänischen Kolding. Um so größer die Spannung, wenn gilt eine neue Schöpfung des passionierten Seglers und Konstrukteurs Oluf Jørgensen zu bewegen

Altersgerecht nennt der Werfteigner das Konzept. Damit meint der 63-Jährige freilich keine feste Scheibe, Rollsegel oder einen kräftigen Motor.
Vielmehr legt er Wert darauf, das enorme Potenzial des Schiffes ohne Anstrengung oder große Crew abrufen zu können. Und das ist ihm wirklich gut gelungen. Die Luffe macht vor allem am Wind höllisch viel Spaß, lässt sich aber auch von einer Zweiercrew ganz entspannt bewegen. Ein Grund dafür ist das extrem ausgeglichene und gutmütige Steuerverhalten mit perfektem Ruderdruck.
Aber auch die durchdachte Anordnung der Elektrowinschen.
Die beiden für die Großschot zuständigen 52er-Trommeln von Andersen stehen im Griffbereich des Steuermanns und sind über insgesamt vier Knöpfe bedienbar, zwei direkt neben der jeweiligen Winsch und zwei über Kreuz verschaltete auf der Steuerkonsole. Der Rudergänger kann also auf jedem Bug Luv- und Leewinsch gleichzeitig steu­ern. Damit hat er das Boot jederzeit unter Kontrolle.
Das auch Bootsbau und Handwerk nicht zu kurz kommen versteht sich bei Luffe von selbst. Wie elegant die Neue unter Deck ausfällt und was das Boot sonst noch auszeichnet lesen Sie in der Aktuellen YACHT, ab 19.1. am Kiosk.

Hauke Schmidt am 17.01.2011

Das könnte Sie auch interessieren


Fotostrecken

Neueste Downloads

Yachttests


Reise-Reportagen


Ausrüstung


Gebrauchtboottests


    ANZEIGE

    Weitere News und Angebote

Neue Videos


Aktuelle Artikel bei YACHT online