Besonderes Boot
Steuern ohne Steuer

Ehemals vergnügliche Badeplattform, heute heißes Sportgerät: das an Spaniens Küste verbreitete Patin a Vela

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 27.04.2010

YACHT

Das Patin a Vela ähnelt einem Strandkat, allerdings einem, dem das Ruder fehlt. Und genau das ist die Herausforderung für seine Steuerleute – das Gefährt allein mit Segel- und Gewichtstrimm über die Regattabahn zu jagen. Ein spektakuläres Schauspiel.

Kopf und Arme im Wasser oder wahlweise auch die Beine bis hinauf zu den Hüften — ein Patin a Vela segeln heißt, den ganzen Körper zum Einsatz zu bringen. Und auch ein wenig vom Surfen zu verstehen. Denn ein Patin zu steuern hat viel von der Manövertechnik, wie sie die Windsurfer zum Wenden und Halsen benutzen.

Doch das Patin ist ein Zweirumpfer. Ein sehr besonderer. Einst diente es als Badeplattform, mit der die sonnenverwöhnten Großstädter Barcelonas entlang der Strände zu den Buchten in der Umgebung paddelten. Irgendwann verpasste man ihm auch Mast und Segel. Auf ein Ruder oder Schwerter verzichtete man hingegen, bis heute.

Und so gilt beim Patin: Wer sich nicht ausreichend und schnell genug bewegt, segelt dem Feld hinterher. Wie die Boote überhaupt zu beherrschen sind und was sie im Detail auszeichnet, ist jetzt nachzulesen in der neuen YACHT (Heft 10/2010, ab Mittwoch im Zeitschriftenhandel erhältlich).


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