Sailart 22

Sportlich markanter Kleinkreuzer

Mit der Sailart 22 geht die etablierte Werft neue Wege. Als Daysailer mit Kajüte richtet sich das Boot an eine neue Klientel. Erste Bilder

Martin-Sebastian Kreplin am 04.07.2012
Sailart 22

Der Prototyp der neuen Sailart 22

Markant sieht sie aus. Und fensterlos. Bewusst hebt sich der neue Entwurf vom bisherigen Portfolio des Erftstäder Unternehmens ab. Galten Kleinkreuzer von Sailart bislang immer als detaildurchdachte Tourenboote mit sehr guten Segeleigenschaften, legte Konstrukteur Marc-Oliver von Ahlen bei der 22er diesmal größeres Augenmerk auf die Optik. Eine große Plicht, bei der Baunummer 1 mit einem Stabdeck aus Bambus bestückt, davor ein kompakter Aufbau, davor ein Gennakerstaufach – Frank Störck von Sailart folgt dem Trend zu klar strukturierten, unverspielten Designs.

Fotostrecke: Sailart 22

Alle Leinen laufen verdeckt, aber auch andere Gimmicks verbergen sich beim jüngsten Modell hinter Verkleidungen. So lassen sich Mast und Kiel elektrohydraulisch schwenken, ganz einfach per Fernbedienung.

Und mit einem kleinen Zug an einer Leine unterhalb der Großschot senkt sich der Elektro-Außenborder aus einem Rezess am Rumpf und schiebt das Schiff unsichtbar an den Liegeplatz.

"Wer sich für dieses Boot interessiert, legt weniger Wert darauf, an Bord zu schlafen", ist sich Frank Störck sicher. Er habe hingegen mehr Freude daran, dass die Polster aus der Kajüte auch in die Plicht passen. Und dort eine riesige Liegewiese herbeizaubern.

Wie sich die Sailart 22 unter Segeln bewährt, wird die Testredaktion der YACHT noch Anfang Juli erfahren, den ausführlichen Test lesen Sie dann in Ausgabe 18.

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Martin-Sebastian Kreplin am 04.07.2012

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