Boot Düsseldorf 2017
Premieren 6: größte Dufour aller Zeiten

Der französische Hersteller präsentiert seine neue knapp 20 Meter lange Yacht – und ist damit in bester Gesellschaft

  • Fridtjof Gunkel
 • Publiziert am 26.01.2017
Eine der großen Neun auf der Boot: Dufour 63 Eine der großen Neun auf der Boot: Dufour 63 Eine der großen Neun auf der Boot: Dufour 63

YACHT/M. Strauch Eine der großen Neun auf der Boot: Dufour 63

Dufour 63

22 Bilder

Premiere auf der boot 2017: Dufour 63

So viele große Yachten wie in diesem Jahr gab es noch nie in Düsseldorf zu sehen. Von Beneteau, CNB, Contest und Dufour über Hanse, Jeanneau, Oyster und Sirena Marina bis X-Yachts: Satte neun Boote jenseits der Längengrenze von 60 Fuß sind bestaunbar. Da wirkt die ebenfalls reichhaltig vertretene Klasse zwischen 50 und 60 Fuß fast schon wie Normalware. Das mag so mancher beklagen, aber spannend anzusehen sind die durchaus stark unterschiedlichen Interpretationen der idealen Yachten für viele Tage und Seemeilen an Bord allemal. Zudem bietet die boot wie immer auch gängige Größen von der Jolle über den Kleinkreuzer bis zur bezahlbaren Kielyacht alles an.

Nun die neue Dufour, eine Konstruktion des Hauskonstrukteurs Umberto Felci aus Italien, der es wieder verstand, seiner jüngsten Yacht ein eigenes Gesicht mitzugeben. Auffällig sind die eingezogenen Flanken in den Bordwänden mit ihren großen Rumpffenstern – eine Maßnahme, die der Optik hilft, weil der Freibord weniger hoch erscheint, und die der Verwindungs- und Beulsteifigkeit dienlich ist. Dominant auch der Targabügel, der die Großschot von der Crew fernhält. Im Heck findet sich die klassenübliche Garage für einen formidablen Tender, darüber eine Außen-Pantry nebst dritter Sitzgruppe.

Unter Deck gibt es diverse Wahlmöglichkeiten, klar: Achtern eine riesige Kabine mit zwei großen Bädern oder zwei Gästekabinen. Ebenso lassen sich im Vorschiff ein oder zwei Kabinen unterbringen, jede verfügt über eine Nasszelle. Im Bug gibt es eine Skipperkammer. Der Salonboden ist leicht erhöht, die Pantry etwas tiefer an Backbord untergebracht. Mit großer Achterkabine kann ein Durchgang wegfallen, dann ist in der Galley Platz für einen haushaltsüblichen doppelstöckigen Kühlschrank. Der Ausbau erfolgt in Moabi, Eiche gibt es als Option, diverse Teile sind mit Massivholz gefinished. Neben den vielen großen Fensterflächen sorgen die Panoramascheiben an der Aufbaufront für noch mehr Licht und Sicht nach vorn.

Die Dufour 63 startet bei 1,06 Millionen Euro inklusive Mehrwertsteuer und liegt damit im vergleichbaren Rahmen. Das Boot ist in Halle 16 (Stand B 37) zu sehen und dort nicht wirklich zu verfehlen.


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Themen: Boot DüsseldorfBoot Düsseldorf 2017DufourDufour 63FlaggschiffGroßserienbauPremiereUmberto Felci

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