Boot Düsseldorf 2018
Premiere VI: X-Yachts bringt dritten Typ der jungen Linie

Das neue 14,40 Meter lange Boot des dänischen Herstellers soll die Brücke zwischen Sport und Komfort schlagen – idealtypisch

  • Fridtjof Gunkel
 • Publiziert am 24.01.2018
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YACHT/Ben Scheurer X-Yachts boot Düsseldorf 2018 BSc

Das Programm ist fein abgestuft: XPerformance steht für sportliche, regattataugliche Yachten, die sich für die gängigen Vergütungssysteme optimieren lassen. XCruising dagegen bezeichnet Boote, die zwar immer noch schnell, aber komfortabler segeln und bei der die Werft für ein besseres Verhalten in der Welle bewusst auf mehr Gesamtgewicht setzt. Die kleine Lücke dazwischen schließt die schlicht mit "X" bezeichnete Range. In der erschienen bereits die X4.3 und das Flaggschiff X6.5. Nun folgte die 4.9 als Messe-Premiere. Das Boot, von dem bereits zehn Stück vorab verkauft wurden, zeigt mehr Volumen in den Enden und insgesamt ein größeres Interieur-Volumen als die entsprechende XP. Während eine Xp ein guter Allrounder sein müsse, so Gründer, Mit-Inhaber und Hauskonstrukteur Niels Jeppesen, sei die X4.9 besonders optimiert für raume Kurse, wie sie in der Praxis des Fahrtensegelns bevorzugt werden.

X-Yachts X4⁹ Messepremiere 2018

19 Bilder

Premiere auf der boot 2018: X-Yachts X4⁹

Mit dem Boot betont die Werft denn weiterhin auch die Philosophie des einfachen Handlings, wie es heute vermehrt angepriesen wird. Sprich: Selbstwendefock mit versenkter Schiene im Standard, dazu die Möglichkeit einer kurz überlappenden Genua. Dazu die Bedienung sämntlicher Fallen und Schoten vom Steuerstand aus. Zwei Winschen pro Seite stehen dort in Querrichtung angeordnet und lassen sich einfach bedienen, wenn man vor dem Rad sitzt oder das Boot per Autopilot segeln lässt. Weitere Features: Ein optionaler versenkter Traveller mit Knopfdruckbedienung und eine Sprayhoodgarage, die Gestänge und Bespannung unsichtbar im Deck verschwinden lässt. Die Rollreffanlage ist versenkt. Der Ankergalgen lässt sich mit einem Carbon-Bugspriet verkleiden. Im Heck gibt es eine Garage, in der das Dingi quer gestaut werden kann, die aber auch für einen recht hohen Cockpitboden sorgt.

Die X4.9 wird unter Verwendung von Epoxidharz im Vakuum-Infusionsverfahren gebaut und getempert. Die Enden sind leicht gehalten, Tanks und Batterien sind zentriert untergebracht. Die Kielaufhängung erfolgt mit einer Bodengruppe aus Stahl. Die Kielbombe besteht aus Blei und sorgt damit für einen tiefen Schwerpunkt. Der Mast steht auf dem Kiel.

Die X4.9 kostet in der Standardausführung 571.080 Euro

Rumpflänge

14,50 m

Wasserlinienlänge

13,25 m

Breite

4,49 m

Tiefgang Standard

2,40 m

Gewicht

12,9 t

Großsegel

72,2 qm

Selbstwendefock

48,1 qm

Genua

57,2 qm


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