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Offshore-Racer fürs Binnenrevier

Der Mini-Mini – ein sehr besonderes Boot

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 26.08.2008

YACHT

Der Neuseeländer Rod Simpson hat ein spannendes Hightech-Schiff gebaut, kaum größer als ein Opti, und doch eng verwandt mit einem Open 60. Auf dem Wittensee nahe Eckernförde sollte es zeigen, was es kann. Das Testsegeln geriet zum großen Abenteuer im kleinen Boot.

Schon die Proportionen sind alles andere als gewöhnlich. Gerade mal 55 Kilogramm bringt das Gefährt auf die Waage. Im Boot steht ein Kohlefaserrigg vom Allerfeinsten, unterm Rumpf zeigen sich Steckschwerter, Doppelruder und ein Neigekiel. Den Bug ziert ein kurzer Gennakerbaum. Open-class-typisch geht das offene Heck arg in die Breite — ideal für den flotten Raumschots-Ritt.

Vom Segler, der wie im Opti eingeklemmt im Rumpf sitzt, sind gerade eben noch Kopf und Schultern zu sehen. Immerhin, alles ist in Griffweite, da Pinne oder Vorsegel lediglich eine Armlänge vom Steuermann entfernt sind.

Schnell ist die Konstruktion. Und höchst lebendig zu segeln. Wie auf einem richtigen Minitransat-Boot hat der Einhandsegler alle Hände voll zu tun, das Schiff auf Kurs und Geschwindigkeit zu halten. Ein Boot, das fordert, aber das auch richtig Freude bereitet.

Nur so aus Spaß hat der Erfinder die Konstruktion dennoch nicht erdacht. Er hat ernste Absichten, will gar eine Klasse ins Leben rufen.

Ausführlich berichten wir in der neuesten Ausgabe der YACHT über dieses "Bonsai-Boot" (Heft 18/2008, ab sofort im Zeitschriftenhandel erhältlich).


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Themen: BinnenrevierBonsai-BootEckernfördeMini-MiniOpen classRacerRod SimpsonWittensee

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