boot Düsseldorf

Neuheiten VI: Dufour zeigt Größe

Die Werft aus La Rochelle stellt auf der boot das größte neue Volumenschiff vor. Das Design von Umberto Felci vermag zu überraschen

Fridtjof Gunkel am 23.01.2020
Dufour 530
YACHT/ Nils Günter

Dufour 530 in Halle 16

Das jüngste Boot der Klasse 50 plus aus einer Großserienwerft stammt aus einer Werft, die kürzlich von Fountaine Pajot übernommen wurde, dem zweitgrößten Katamaranhersteller. Die erste gemeinsame Konstruktion lässt denn bereits kattypische Merkmale erkennen: Im großen Cockpit zwischen den beiden Steuerständen gibt es eine breite gepolsterte Sonnenliege, eine weitere befindet sich zwischen dem Traveller und dem Mast auf dem Kajütdach. Gut gelungen ist die Anordnung des Biminis, das eine komfortable Passage aus dem und ins Cockpit ermöglicht. Das Niedergangsschott ist auf Wunsch waagerecht segmentiert und wird elektrisch im Cockpitboden aufgerollt, ein Feature, das sich kritisieren lässt, weil die Mechanik und Elektrik nur durch ein Gräting abgedeckt wird und die Teile dort Dreck sammeln werden.

Fotostrecke: Dufour 530

Unter Deck fällt als Erstes die etwas tiefer gelegte Pantry auf, die am Hauptschott sitzt und sich in zwei Teilen über die volle Breite des Schiffes erstreckt. Der eigentliche Salon ist in eine große Sitzecke und einen kleineren Loungebereich unterteilt. Wie in dieser Größe üblich, gibt es diverse Kabinenlayouts, die sowohl die Ansprüche von Vercharterern und deren Kundschaft als auch Eignercrews zufriedenstellen sollen. Die Varianz langt von drei komfortablen Kabinen mit eigenen Bädern und abgeteilten Duschen sowie einer Masterkabine im Vorschiff und getrennten Räumen für WC und Bad bis zum Bettenboot, das zwei Heckkabinen, zwei Stockkammern und zwei Vorschiffskabinen mitbringt. Alle Versionen verfügen dazu noch über ein Skipper-/Bootsmanns-Verlies im Bug. 

Dufour 530

Geräumig: drei Kabinen, drei Bäder

Die Dufour 530 soll die beiden Werftlinien Performance und Grand Large in einem Bootstyp vereinen. Dazu gibt es verschiedene Versionen: "Easy" ist für den Chartermarkt und Eigner gedacht, die es einfach lieben. Es gibt keinen Traveller, das Kajütdach ist frei von Winschen, die Fallen sind nach achtern auf das Süll geführt. "Ocean" richtet sich an Eigner, die einen traditionellen Handling-Stil wünschen: Fallwinschen auf dem Dach, vor der Sprayhood ein Traveller. "Performance" für sportliche Segler zeichnet sich durch einen Traveller im Cockpit aus, dazu sechs Winschen und eine Hydraulik für Achterstag und Baumniederholer. Die Segelfläche ist um 20 Quadratmeter erhöht und der 2,80 Meter tiefgehende Kiel mit einer Bleibombe ausgestattet. Die Dufour kostet ab 358.000 Euro. Halle 16. 

Dufour 530

Enger: zwei Heckkabinen, zwei Stockbettkammern, zwei Vorschiffsräume

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Fridtjof Gunkel am 23.01.2020

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