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Mehr Vertrauen ins eigene Rigg

Viele Eigner trimmen ihren Mast aus Unwissenheit nach Gefühl, mit fatalen Folgen für die Segeleigenschaften

Andreas Fritsch am 13.06.2007

Der trimm-GAU:

Der Ablauf ist in allen Marinas der Welt zum Saisonauftakt immer wieder der gleiche: Das Schiff wird gekrant, der Mast gestellt, dann geht es an das Spannen von Wanten und Stagen. Die Zeit drängt, die "To-Do" Liste ist lang. Aus Unwissenheit, Zeitnot oder weil schlicht für den eigenen Mast keinerlei Gebrauchsanleitung an Bord ist, wird dann "Pi mal Daumen" an den Wantenspannern gedreht. Im Hafen mag das Rigg dann noch gerade sein, doch spätestens beim ersten Törn reicht das meist nicht mehr aus.

Das belegt jedenfalls eine Strichprobe des Mastenbauers Selden: Die Schweden prüften bei 50 Yachten in Kroatien den Riggtrimm, nur um einmal eine Vorstellung davon zu bekommen, wie gut Eigner im Durchschnitt ihre Masten stellen. Das Ergebnis war ernüchternd: Nur drei Masten waren richtig getrimmt.

Dabei ist ein falsch getrimmtes Rigg keineswegs eine Lapalie: Zwei, drei Grad Höhe am Wind, weniger Bootsspeed, schlecht stehende Segel sind die Regel, in Extremfällen können es auch bis zu 10 Grad sein. Und nicht zuletzt kann ein nachlässig gestellter Mast das Risiko von Verschleiß und Bruch drastisch erhöhen.

Aber wie findet der Eigner die optimale Einstellung seines Riggs ? Die YACHT ist mit Trimm-Profis von Selden unterwegs gewesen, hat die häufigsten Fehler gesichtet und zeigt Schritt für Schritt, wie Sie an einem Nachmittag Ihren Mast so stellen, dass er optimal genutzt und vor Bruch geschützt wird. Die ausführliche Geschichte im Rahmen eines Skippers Magazin Spezial jetzt in der neuen YACHT Nr. 13/07

Andreas Fritsch am 13.06.2007

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