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Linjett 39: erste Segelbilder der neuen Fahrtenyacht aus Schweden

Das neue Modell kombiniert die traditionell hohe Fertigungsqualität der Rosättra Båtvarv mit größerem Platzangebot und einfacher Bedienung

  • Hauke Schmidt
 • Publiziert am 24.03.2022
Werfttypisch kann die Linjett 39, trotz allem Komfort, auch sportlich bewegt werden –  wahlweise mit Spi oder Gennaker/Code Zero Werfttypisch kann die Linjett 39, trotz allem Komfort, auch sportlich bewegt werden –  wahlweise mit Spi oder Gennaker/Code Zero Werfttypisch kann die Linjett 39, trotz allem Komfort, auch sportlich bewegt werden –  wahlweise mit Spi oder Gennaker/Code Zero

Werft Werfttypisch kann die Linjett 39, trotz allem Komfort, auch sportlich bewegt werden – wahlweise mit Spi oder Gennaker/Code Zero

Schon vor zwei Jahren wurde die Linjett 39 angekündigt, nun hat die Werft erste Segelbilder veröffentlicht. Die Fotos sind bei Testfahren im letzten Herbst entstanden und zeigen, wie deutlich die 39er dem aktuellen Topmodell Linjett 43 folgt. Tatsächlich wurden die Linien des Überwasserschiffs nur sehr behutsam modernisiert. Einzig der im Vergleich zu bisherigen Modellen gewachsene Freibord deutet auf mehr Innenvolumen hin. Dabei ist die 39er ein echtes Novum für die schwedische Traditionswerft, sie wurde als erstes Modell der Linjett-Serie zusammen mit Designer Oscar Södergren konstruiert, und zwar als Hybrid aus klassischem Modellbau und Computer-Entwurf.

Erste Segelbider der Linjett 39

9 Bilder

Alle bisherigen Linjetts entstanden mithilfe von handgebauten Modellen des Werft-Seniors Mats Gustafsson. Ein solches Rumpfmodell war auch bei der 39er der Ausgangspunkt. Anschließend wurden die Linien digitalisiert und zusammen mit dem Sohn des bekannten Konstrukteurs Håkan Södergren weiterentwickelt. Auf diesem Weg sind auch Erfahrungen aus dem Bau des spektakulären Voll-Carbon-Racers Shogun 50 eingeflossen. So besitzt die Linjett 39 eine derart steife Rumpfstruktur, dass die Position des Hauptschotts nicht an die Mastposition gekoppelt ist, wodurch ein größerer und weiter nach vorne reichender Salon möglich wurde. Puristen mögen sich an den fülligeren Linien und vor allem am gewachsenen Tiefgang der 39er stören, für das Segeln in den Stockholmer Schären galt bei der Werft bisher eine Kieltiefe von maximal zwei Metern als ideal. Diesen Wert überschreitet die 39er nun um 15 Zentimeter.

Hauke Schmidt Ein Bild aus der Bauphase. Die Bodengruppe und der Unterzug für die Püttinge sind gut zu erkennen

Die Kombination aus hochwertiger Bauweise, stark individualisierbarem Ausbau, einfacher Bedienung und guten Segelleistungen scheint aber mehr denn je den Nerv der Kunden zu treffen. Nach Werftangaben sind bereits zehn Yachten, quasi vom Reißbrett weg, verkauft – angesichts der manufakturartigen Produktion der Schweden eine sehr gute Zahl.

Weitere Informationen zur Linjett 39 gibt es hier und bei der Werft


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