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Kompromisslos sportlich

Die Seaquest 36 im Test. Ein bemerkenswertes Schiff für ambitionierte Crews

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 13.07.2005

YACHT

Sie ist ein rassiger Racer mit Cruiser-Attributen. Anzusiedeln irgendwo zwischen Mumm 36 und X-37. Die neue Seaquest 36, gezeichnet vom renommierten US-amerikanischen Designbüro Reichl/Pugh. Gebaut von der Seaquest-Werft im englischen Southampton.

Vieles an dem Schiff ist ungewöhnlich. Ungewöhnlich gut. Etwa das eigenwillige Cockpit-Layout. Der Steuermann sitzt weit vorn, die Großschot wird achtern getrimmt. Oder der Kiel. Rund zwei Tonnen Blei hängen an einer schmalen, 2,20 Meter tief gehenden, L-förmigen Finne. Die beschert der Yacht trotz schmaler Wasserlinie eine große Anfangsstabilität sowie ein hohes aufrichtendes Moment.

Alles an der Seaquest dreht sich ums schnelle Segeln. Bei viel Wind und unter Spinnaker bringt sie es raumschots auf bis zu elf Knoten. Dabei ist sie dank ihrer Konstruktion dennoch auch von einer kleinen Crew noch sicher zu handhaben.

Überraschend für ein solch sportlich ausgerichtetes Schiff ist der Innenausbau. Unter Deck geht es vergleichsweise komfortabel zu. Hier zeigt sich, dass die Yacht – wenn auch mit Einschränkungen – sogar zum Fahrtensegeln taugt.

Mehr Details zur Seaquest 36 inklusive sämtlicher technischer Daten, Preisangaben und Messwerte finden Sie in der neuen YACHT (Heft 15/05, ab sofort im Zeitschriftenhandel erhältlich).


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Themen: Seaquest 36Testbericht

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