Esse 850 LE

Jetzt auch für Gemütliche oder Alleinsegler

Esse Boats in der Schweiz bietet die erfolgreiche Esse 850 nun auch in zwei weniger sportlichen Versionen als Daysailer an

Michael Good am 14.12.2016
Esse 850 LE
Esse Boats / J. Schuchter

Esse 850 LE, mit Kohlefasermast und Selbstwendefock

Der Schweizer Yachtbauer Josef Schuchter hat allen Grund zur Freude. Vor mehr als zwölf Jahren hat er mit der Esse 850 (Test in YACHT 4/2005) ein neues Sportboot vorgestellt, welches sich bis heute zu einer der führenden und anerkannten One-Design-Klassen auf internationalem Parkett hat durchsetzen können. Die erfolgreiche Konstruktion stammt von Umberto Felci. 

Nun bringt Esse Boats mit Sitz in Stäfa am Zürichsee die 850er in zwei abgewandelten Versionen auf den Markt, die sich weniger an die ausschließlich sportlich orientierten und auf Einheitsklassen fokussierte Regattasegler richtet. Angesprochen werden sollen vielmehr die Kunden, welche sich ein vielseitiger einsetzbares Schiffskonzept wünschen, weg von der Einheitsklasse, dafür mit mehr Spaßfaktoren. 

Als Esse 850 LE (LE steht für Luxus und Effektivität) kommt das schlanke, schnelle Boot jetzt als einhandtauglicher Daysailer mit Selbstwendefock. Um das möglicherweise fehlende Crewgewicht auf der hohen Kante zu kompensieren, wird die Version LE mit einem Carbon-Rigg ausgestattet. Das steifere Profil benötigt kein Achterstag. Anders als bei der Regattaversion ist das Großsegel mit kugelgelagerten Schlitten mit dem Mast verbunden und bleibt dauerhaft angeschlagen. Für mehr Beweglichkeit und bessere Sicherheiten kann die Esse 850 LE zudem mit einer Einbaumaschine versehen werden. Zur Auswahl stehen ein kleiner Einbaudiesel (Yanmar 1 GM) oder ein Elektro-Motor von Torqeedo. Allerdings gibt es die Antriebe nur gegen Aufpreis. 

Esse 850 LE

Esse 850 LE: einhandtauglich auch mit Gennaker

Die zweite Version Esse 850 L (Luxus) wurde speziell für Segler auf Flachwasser-Revieren entwickelt. Der T-Kiel ist bei diesem Boot nur 1,50 Meter tief (Standard: 2,20 Meter), hat aber dafür mehr Ballastanteil. Und das Boot erhält ein etwas kürzeres Aluminium-Rigg. Auch die Version L wird ab Werft mit einer Selbstwendefock ausgestattet. 

Die LE-Version der Esse 850 mit Kohlefasermast wird für 88.360 Euro (brutto) auf den Markt kommen – das sind rund 15.175 Euro mehr, als für das Standardboot mit Alurigg fällig werden (Basispreis 73.185 Euro, brutto). Für einen Satz guter Segel (Groß, Fock, Gennaker) werden zusätzlich nochmals knapp 11.000 Euro fällig, die Einbaumaschinen kosten 15.350 Euro (Einbaudiesel) und 14.150 Euro (Elektro-Motor) extra. 

Esse 850 Schweizer Meisterschaft 2016

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Michael Good am 14.12.2016

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