Kleinkreuzer
Interboot-Premieren I – Sunbeam 24.2

Die Weiterentwicklung der Sunbeam 24 zählt zu den spannendsten Neuheiten am Bodensee: schick, geräumig, durchdacht, hochwertig und günstig

  • Jochen Rieker
 • Publiziert am 17.09.2011

YACHT/J. Rieker Sunbeam 24.2

Der Prototyp wurde sprichwörtlich in letzter Minute vor Messebeginn in Friedrichshafen fertig. Als YACHT online am Freitagnachmittag zum Premierenbesuch an Bord kam, waren noch die letzten Aufräum- und Dekoarbeiten im Gange. Doch schon von Beginn an vermochte der modernisierte und unter Deck jetzt offener konzipierte Kleinkreuzer aus Österreich zu überzeugen (s. Bildergalerie).

Das Ambiente ist ungleich ruhiger, vermittelt einen weit besseren Raumeindruck und sieht obendrein so aus, wie sich Sunbeam generell am Markt positioniert hat – hochklassig. Das ist selten in diesem sonst vor allem von Billig-Booten dominierten Marktsegment.

Die größeren Aufbaufenster lassen den Innenraum sehr hell wirken, was sich mit versteckten Lichtleisten in den Schwalbennestern noch unterstützen lässt – ein sinnvolles Extra, das leider nicht Teil der Standardspezifikation ist. Statt eine kleine Yacht zu bauen, hat Schoechl mit der 24.2 eher einen Daysailer geschaffen. Der bietet gleichwohl immer noch genügend Raum und gegen Aufpreis auch Komfort, um urlaubstauglich zu sein.

Sunbeam 24.2 - Die ersten Bilder

17 Bilder

Weltpremiere auf der Interboot in Friedrichshafen: der neue Kleinkreuzer von Schoechl

Eine ausziehbare Pantry-Einheit an Steuerbord und eine Kühlschublade an Backbord neben dem Niedergang zeugen von der Praxiseignung und der Detailliebe der Bootsbauer vom Mattsee. Das Porta-Potti ist ebenfalls ausziehbar unter der Doppelkoje im Vorschiff versteckt.

Eine Einbaumaschine ist nicht mehr vorgesehen; sie wurde zuletzt auch nicht mehr geordert. Das schafft einen riesigen Stauraum unterhalb des Cockpits, in dem sich zum Beispiel der als Standard vorgesehene Elektroaußenborder verstauen lässt. Zusätzlich gibt es unter den Duchten zwei Backskisten.

An Deck fällt zunächst der nun offene Bugkorb auf, der einen besseren Zugang aufs Schiff erlaubt. Die Wanten greifen jetzt außen direkt am Rumpf an, was ein dünneres Mastprofil erlaubt. Als Fußreling dient nun eine Teakleiste statt dem bisher verbauten Aluprofil – alles Maßnahmen, Dank derer die Sunbeam 24.2 wertiger und zeitgemäßer erscheint. Der Kaufpreis von ca. 41.000 Euro in der Basisversion ist immer noch selbstbewusst, aber fair kalkuliert.

Wer das Boot in Ruhe anschauen möchte, kann dies direkt im Anschluss an die Interboot in Friedrichshafen tun – im Rahmen des Sunbeam Party & Sail 2011 vom 30.09. bis zum 01.10.2011. An diesen Tagen gibt es auch die Möglichkeit, die Sunbeam 30.1 sowie die Sunbeam 36.1 testweise zu segeln (nur nach vorheriger Anmeldung: Robert Erhart, Tel. 0043-699 175 58 140, r.erhart@sunbeam.at, Günter Ambrosi, Tel. 0043-699 175 58 124, g.ambrosi@sunbeam.at).

  

 


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