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Interboot-Premiere VIII: Jeanneau 469

Sie ist die größte Segelyacht-Neuheit in den Messehallen – und für Eigner wie Charterer interessant: die neue Jeanneau Sun Odyssey 469

Jochen Rieker am 29.09.2012
Erste Bilder der Jeanneau Sun Odyssey 469

Erste Bilder der Jeanneau Sun Odyssey 469

Voriges Jahr zeigte Jeanneau in Friedrichshafen exklusiv die große Schwester 509, ein Boot, das viel Zuspruch bei Besuchern und der internationalen Fachpresse fand. Heuer nun hat Deutschland-Händler Josef Massag die Sun Odyssey 469 an den Bodensee geholt und feiert erneut Premiere mit dem Briand-Design.

Die Yacht, die visuell und konzeptionell sehr nah an das Topmodell heranreicht, komplettiert die Fahrten-Linie der Franzosen. Deren Erstling, die Sun Odyssey 409, holte vor anderthalb Jahren den prestigeträchtigen Titel Europas Yacht des Jahres. Die 469 ist ebenfalls für die Bestenkür nominiert. In zwei Wochen muss sie bei den Tests in La Spezia zeigen, ob auch sie das Zeug zur Siegerin hat. Wer sie erleben will, hat heute noch auf der Interboot die Möglichkeit zu einer Stippvisite. 

Fotostrecke: Jeanneau Sun Odyssey 469 im Detail

An wie unter Deck zeigt das Boot eindrucksvolle Details und ein durchdachtes, variables Konzept (s. YACHT Fotogalerie oben). Die 469 ist mit drei oder vier Kabinen zu haben. Dabei ist das Vorschiff auf Wunsch variabel: Wer die 14-Meter-Yacht als Vier-Kabiner ordert, kann das Mittelschott mit geringem Aufwand demontieren und erhält dann eine große Eignerkammer mit geradezu riesiger Koje. Diese Version steht auch am Messestand.

Achtern bleibt es generell bei zwei sehr geräumigen, hellen und gut belüfteten Kammern, die durch einen mittig liegenden Technik-Tunnel voneinander getrennt sind. Wahlweise kann man hier zwei jeweils den Kammern zugeordnete Nasszellen haben. Oder aber man wählt die Option eines großen Bads an Backbord mit abteilbarer Dusche, dieses dann in Kombination mit L-Pantry und zusätzlichem Lounge-Bereich an Steuerbord.

Auch wenn die 469 nicht ganz die Luftigkeit des Topmodells 509 erreicht, so sind doch alle wesentlichen Designmerkmale erhalten geblieben – darunter die Naviecke backbord mit einer Chaiselongue-artigen Sitzbank als Teil des U-Sofas. Auch ist das Hauptschott durch horizontale Fugen strukturiert, was schick aussieht und den Salon optisch breiter erscheinen lässt.

Zahlreiche große und kleine Luken sowie Fenster bringen reichlich Luft und Licht unter Deck. An Deck fällt das immense Stauraumangebot auf. Nicht nur fasst der Ankerkasten neben reichlich Kette auch noch Fender und Pütz. Darüber hinaus gibt es eine große Segellast vor der Vorschiffskammer sowie insgesamt fünf (!) Backskisten. Bei vieren werden die Deckel von Gasdruckdämpfern offen gehalten. Einzig die mittig zwischen den Steuerständen liegende Box erfordert zwei Mann Crew, um sie zu öffnen.

Mit einem Preis von 235.380 Euro für die Basisausstattung ist die Sun Odyssey 469 recht günstig. Allerdings lässt sich die Yacht mit Extras wie E-Winschen, dem Assistenzsystem für Hafenmanöver (360 Docking) und anderen Spielereien auch locker auf über 300.000 Euro und mehr bringen. Platz für Klimaanlage, Generator und Meerwasserentsalzungsanlage ist jedenfalls reichlich vorhanden.

Weitere Informationen bei Massag Marine. Der Test der Sun Odyssey 469 folgt in einer der nächsten Ausgaben der YACHT.

Jochen Rieker am 29.09.2012

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