Messeneuheit
Hanseboot-Premieren VI: Bestevaer 55ST

Aluminium und doch mehr als nur Semi-Custom? Dann redet man schnell über die Bestevaer-Reihe von K&M Yachtbuilders aus Makkum

  • Alexander Worms
 • Publiziert am 31.10.2014

YACHT/A. Worms Imposant: die Bestevaer 55ST

Im City-Sportboothafen liegt noch bis Sonntag die Yacht, die mit ihrem Eigner schon eine Nordatlantikrunde samt Besuch in Grönland hinter sich hat, und wartet auf Besucher. Haben die sich zu der Alu-Schönheit durchgearbeitet, erwartet sie innen ein gemütliches Interieur. Weiß dominiert, sorgt für ein Mehr an Raumempfinden, Mahagoni kontrastiert schön dazu.

Den Raum möglichst groß wirken zu lassen ist auch nötig, denn der Eigner hat sich einen Hubkiel gewünscht und bekommen. Der Tiefgang ist variabel von 3,40 bis zu 1,70 Metern – praktisch unterwegs. Allerdings setzt die Mechanik dafür einen kaum zu übersehenden Akzent im Innenraum in Form eines üppigen, sagen wir mal: Raumtrenners. Die Werft wusste Sitzgruppe, Durchgang und Duschraum sinnvoll darum zu organisieren. Für ein 55-Fuß-Schiff ist der Innenraum damit nicht herausragend.

Hanseboot-Premieren VI: Bestevaer 55ST

23 Bilder

Hanseboot-Premieren VI: Bestevaer 55ST

Dennoch: Platz gibt es genug. Sei es in der Eignerkabine vor dem wasserdichten Schott, achtern in einer Doppelkabine unter dem Doghouse, im Salon samt Pantry oder eben mit voller Rundumsicht im Ruderhaus. Besonders einladend wirken die zwei Lotsenkojen im Durchgang zum Vorschiff. Angenehm warm ist es, trotz Nieselregens draußen, im ganzen Schiff, die Fußbodenheizung macht es möglich. Weitere technische Finessen wie der WattandSea-Generator am Heck, der Carbonmast oder der zugehörige Park-Avenue-Baum zeigen, dass bei K&M so ziemlich alles in Auftrag gegeben werden kann. Ach ja: Wasserballast hat sie auch, die Bestevaer 55. Acht Grad weniger Krängung macht er aus.

An Deck ist alles eine Nummer größer, sei es der Gennakerbaum, die Belegklampen oder die Winschen. Das Boot strahlt aus, dass es immer Herr der Lage sein kann. Dank nachträglich riggbarem PBO-Kutterstag und Backstagen ist es das wohl auch. Der Preis? Rund eine Million Euro. Das scheint der Größe, dem Baumaterial und dem Maß Individualisierbarkeit durchaus angemessen.

www.kmy.nl


Lesen Sie die YACHT. Einfach digital in der YACHT-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag

Themen: AluminiumBestevaerDijkstraDykstraHanseboot 2014K&M

Anzeige