Praxistest
Gutes Bild mit wenig Energie

Kompakt, stromsparend, hochauflösend: das Simrad Broadband-Radar im Test

  • Martin-Sebastian Kreplin
 • Publiziert am 12.05.2009

YACHT/Olaf Schmidt Innenleben: Im Radom verbergen sich zwei Antennen für Senden und Empfangen. Für leisen Lauf sorgt ein Riemenantrieb

Das Gerät des Navico-Konzerns bietet revolutionäre Technik zum attraktiven Preis. eine erste Praxiserprobung lässt Großes für Segler erwarten

Radar braucht viel Strom, benötigt lange Aufheizphasen und ist im Nahbereich gefährlich für Menschen. Nicht mehr bei der neuesten Generation aus dem Hause Navico. Unter der Bezeichnung Broadband-Radar brachte der Hersteller zu Beginn der Saison ein Produkt auf den Markt, das mit völlig andersartiger Technik arbeitet, als bisherige Geräte.
In einem Praxistest auf der Schlei konnte das Radar mit hoher Auflösung, einem quasi nicht mehr vorhandenen toten Bereich rund um das Schiff sowie extrem wenig Stromverbrauch überzeugen. Möglich macht all dies eine Technik, die nicht mehr auf einzelne Radarimpulse setzt, sondern auf ein Dauersignal mit erheblich geringerer Leistung als bisher. Dieses "Dauerstrich-Radar" benötigt stattdessen besonders viel Rechnerleistung, um aus dem permanenten Signalempfang eine verwertbare Anzeige zu errechnen, der Hauptgrund, warum diese Technik nicht schon vor Jahren marktreif war.
Und auch preislich kann das Broadbandradar überzeugen: rund 2400 Euro müssen in die Antenne investiert werden.

Lesen Sie den ausführlichen Test in der aktuellen Ausgabe der YACHT.


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Themen: ElektronikRadar

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