Gebrauchtboot
GFK-Klassiker

Die Hanse 301 war die dritte Evolutionsstufe der 291, die den Start der Werft in Greifswald markierte. Heute ist sie ein beliebtes Secondhand-Schiff

  • Fridtjof Gunkel
 • Publiziert am 16.03.2010

YACHT/M. Naujok Merkmale: Schräger Steven, Selbstwendefock und viel Potenzial

Der Riss fußt auf der schwedischen Aphrodite 29 und kam unter der Regie von Hanseyachts, damals das Yachtzentrum Greifswald, 1997 auf den Markt. Mit einem relativ schmalen Heck und dem schrägen Steven kann das Schiff sein Alter nicht verleugnen. Zeitgemäß sind aber immer noch die Segeleigenschaften, wie sich im Gebrauchtboottest der YACHT herausstellte.

Das Schiff segelt hervorragend und ist sehr agil. Zum hohen Potenzial kommt ein überdurchschnittliches Manövriervermögen. Das Schiff will recht früh gerefft werden, was andererseits bedeutet, dass für wenig Wind genug Segelfläche bereit steht.
Die meisten Schwachstellen sind auch für andere Yachten typisch: Farbiges Gelcoat kann ausgeblichen sein, ebenso die Möbel. Der Ankerkasten kann undicht sein. Ein Käufer sollte weiterhin nach Auflaufspuren im Kielbereich suchen. Bootsspezifisch ist ein recht enger Einbau des Motors, der einen regelmäßigen Pflegeaufwand behindert haben kann. Die Anlage sollte also genau untersucht werden.
Eine Hanse 301 ist auf dem Gebrauchtbootmarkt für 30000 bis 40000 zu bekommen.


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Themen: HanseHanse 301

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