Fountaine P. New 40

Frische Optik, bewährtes Konzept

Der neue 40er von Fountaine Pajot ersetzt den Lipari 41, er kommt als Neuheit zur Saison 2016. Große Überraschungen allerdings bleiben aus

Michael Good am 16.06.2015
Fountaine Pajot 40

Fountaine Pajot 40 

Für den großen Vergleichstest der Einsteiger-Katamarane in der YACHT 12/2015 hatten die Franzosen von Fountaine Pajot ihre Teilnahme mit dem Lipari 41 kurzfristig absagen müssen. Gleichzeitig hatte die Werft angekündigt, demnächst ein ganz neues Boot für die 40-Fuß-Klasse vorzustellen. Jetzt ist es raus: Das neue Modell aus der Produktion bei Aigrefeuille nahe La Rochelle nennt sich vorest schlicht Fountaine Pajot New 40. Einen Namen wie für die Schwestermodelle wird die Werft erst im Dezember zur ersten Präsentation bekannt geben.

Olivier Racoupeau hat das neue Schiff für die Franzosen gezeichnet, und er hat die moderne Optik die beiden größeren Schwester-Modelle Helia 44 (Test in YACHT 3/13)  und Saba 50 (Test in YACHT 24/14) adaptiert. Im Vergleich zum Vorgängermodell heißt das: kantigere Formen, größere Fensterflächen und sichtlich mehr negativer Sprung über das ganze Deck – ein Markenzeichen für die Kats von Fountaine Pajot. 

Fountaine Pajot 40

Fountaine Pajot 40 

Konzeptionell bleiben die Neuerungen im Vergleich zum Lipari 41 jedoch unauffällig. Es bleibt bei einem konventionellen Rigg mit einer großen Genua und einem Großsegel mit Square-Head-Topp. Auf eine Selbstwendefock wie bei der Konkurrenz auf dem Nautitech Open 40 oder Lagoon 39 wird verzichtet. Neu ist dafür die Option auf eine Sonnenliege auf dem Vorschiff. Und das feste Bimini kann direkt vom Steuerstand aus erreicht werden. Eine kurze Leiter führt auf das Dach und zum Großbaum für das Segelsetzen und -bergen. 

Fountaine Pajot 40

Fountaine Pajot 40 

Auch beim Interieur des New 40 bleibt es generell bei den bewährten Anordnungen wie beim Lipari 41. Im Salon ist die Kücheneinheit achtern angeordnet. Die Schiebetür und die Fenster zum Gästecockpit lassen sich jetzt weiter öffnen, was das Gästecockpit direkt mit der Pantry verbindet. Die Rümpfe weisen weiterhin die bewährten und katamaran-typischen Layoutvarianten auf. Die Version "Maestro" mit drei Kabinen und drei Nasszellen richtet sich vorwiegend an Eigner; der Steuerbordrumpf ist dabei als eine große Kabine ausgelegt. Vorteilhaft: Im Vorschiff bleiben der WC-Raum und das Bad mit der Duschzelle räumlich getrennt. Die Version "Quartour" dagegen ist mit vier Kabinen und vier Nasszellen auf die Ansprüche des Chartermarkts ausgelegt. 

Der neue Fountaine Pajot New 40 ist als Neuheit für die Saison 2016 angekündigt. Das Boot in der Versersion "Maestro"  wird für einen Grundpreis von 312.970 Euro (brutto, ab Werft) angeboten. Die Charterversion "Maestro"   kostet mit 315.350 Euro etwas mehr. Für die Konkurrenzboote in vergleichbarer Größe und Grundausstattung werden die folgenden Preise abgefragt: Lagoon 39 (227.270 Euro), Leopard 40 (327.250 Euro), Nautitech Open 40 (341.580 Euro). Fountaine Pajot will das Boot im Januar 2016 als Premiere zur Messe nach Düsseldorf bringen.

Fotostrecke: Fountaine Pajot 40

Technische Daten Fountaine Pajot 40
Lüa (Rumpflänge) 11,73 m
Breite  6,63 m
Gewicht (unbeladen) 8,9 t
Tiefgang  1,20 m
Großsegel  58,0 qm
Genua  37,0 qm
Motorisierung  2 x 20 PS (Volvo Penta, Saildrive)
Kapazität Frischwasser 2 x 265 l
Kapazität Treibstoff  300 l
Konstrukteur Berret/Racoupeau

Neuer, großer Fahrtenkatamaran von Fountaine Pajot

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Michael Good am 16.06.2015

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