Ausrüstung
Ein Fall für alle Fälle

Nicht alles, was als Fall verkauft wird, eignet sich wirklich für diesen Einsatz. 14 Leinen der unteren und mittleren Preisklassen im Test

  • Hauke Schmidt
 • Publiziert am 03.02.2009

YACHT/M.-S. Kreplin Welches Fall hält, was es verspricht? Von außen ist das nicht erkennbar

Wer das laufende Gut erneuern will, sieht sich einer riesigen Auswahl mit schier unüberschaubarem Preisgefüge gegenüber. Was aber bedeuten die Unterschiede in der Praxis?

Gerade gesetzt, sackt das Vorliek in der ersten Bö durch, es bilden sich hässliche Falten. Schlimmer noch, das Segel ändert sein Profi. Es wird bauchiger, erzeugt mehr Krängung und Ruderdruck. Eigenschaften, die das Boot langsamer werden lassen. Ein beherzter Dreh an der Fallwinsch stellt den gewünschten Trimm zwar wieder her, aber nur für kurze Zeit — bis die Leine erneut nachgibt.

Ein typisches Zeichen für minderwertiges Tauwerk. Ein gutes Fall muss aber nicht nur wenig Dehnung und eine hohe Bruchlast besitzen, es sollte den täglichen Kampf mit Winsch und bissigem Fallenstopper auch möglichst lange überstehen.

Von außen lassen sich die Qualitätsunterschiede der Seile nicht erkennen, deshalb haben wir 14 Leinen aus Polyester und Dyneema im Testlabor auf ihre Eignung als Fall untersucht.
Welches Tau sich dabei am besten schlägt und ob billig auch preiswert ist, lesen Sie im Skippers Magazin im aktuellen Heft.


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Themen: DyneemaFallenTauwerkTestbericht

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