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Die Jollen-Revolution

Im Roto-Moulded-Verfahren produzierte Boote mischen den Jollenmarkt auf

Andreas Fritsch am 16.12.2006

Es ist ein Umbruch: eine Jolle, deren Rumpf in 3 Stunden fertig ist, so gut wie unempfindlich gegen Stöße und Kratzer, und dann auch noch locker 40 Prozent billiger als die Konkurrenz aus Glasfaserverstärktem Kunstoff.

Doch seit einigen Jahren kommen immer mehr solcher im Rotationsverfahren (engl.: Roto-moulded) aus Polyethylen hergestellte Boote auf den Markt. Galten die ersten Experimente mit diesem Herstellungsverfahren noch als mässig in Qualität und Optik, haben die Boote heute einen erstaunlichen Sprung nach vorne gemacht.

Ob Laser Vago oder RS-Vision, heute sind an die 20 Typen verschiedener Hersteller auf dem Markt und machen den Neubootkauf so günstig wie nie zuvor. Das Verfahren zur Herstellung ist dabei ein Abschied vom traditionellen Bootsbau: Das Material wird als Pulver in einer Form unter Wärme und Bewegung von Maschinen verarbeitet, der Anteil an Handarbeit ist im Vergleich zum GFK-Bootsbau verschwindend gering.

Link zum Video ganz unten

In der neuen YACHT 01/07 vergleichen wir die erfolgreichsten und sportlich spannendsten Jollen in der Klasse zwischen 4 bis 5 Metern, den Laser Vago, Topper Xenon und RS Vision. Dazu ein Besuch in der Produktion der RS-Boote, die einen faszinierenden Einblick in die moderne Bootsbautechnik des Rotationsverfahrens gibt. Wer noch nie eins der Polyethylen-Boote segelnd gesehen hat, findet unter dem angegebenen Link RS-Jolle einen kurzen Video des erfolgreichsten RS-Jugend-Bootes, dem RS-Feva.

Mehr Infos zu den Booten unter www.rssailing.com

Andreas Fritsch am 16.12.2006

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