Maxi Yachts

Daten der neuen Maxi 1200 stehen fest

Die Neue von Maxi ist als Gentleman Racer konzipiert. Statt Leichtbau wird sie gediegenen Luxus bieten, aber auch reichlich Leistung

Jochen Rieker am 02.01.2014
Maxi 1200

Maxi 1200

Der schwedische Konstrukteur Pelle Petterson, dessen Name seit Beginn mit Maxi verbunden ist, hat in den vergangenen Wochen die grundlegenden Parameter seines jüngsten Entwurfs festgelegt. Erste Skizzen gab es schon vergangenen Sommer, als YACHT online erstmals über das Projekt berichtet hatte. Jetzt konkretisiert sich das Bild des modernen Performance Cruisers.

Er wird Maxi 1200 heißen und soll wie bereits vermutet breitbandig konzipiert sein – geeignet für Regattaeinsätze, aber auch ohne Einschränkungen törntauglich.

Fotostrecke: Erste Bilder der neuen Maxi 1200

Das Cockpit-Layout mit großem Tisch und vor den Steuersäulen montierten Groß- und Genuawinschen zeigt, dass es hier nicht nur um Leistung geht, sondern mindestens ebensosehr um genussvolles Gleiten auch mit kleiner Crew. Die Tankkapazitäten erscheinen geradezu üppig für ein Boot, das meist zu zweit oder zu viert gesegelt werden wird: 150 Liter Kraftstoff und 300 Liter Frischwasser lassen sich bunkern.

Anders als ihre große Schwester, die Maxi 1300, verzichtet die 1200 auf weit überlappende Genuas. Die Wanten greifen außen direkt am Rumpf an wie heute üblich; das begrenzt die Vorsegelfläche. Dafür kommt die Neue mit einem fest montierten Bugspriet, der das Setzen von asymmetrischen Spis und Code Zero ermöglicht, um Leichtwindschwächen gar nicht erst entstehen zu lassen.

Überraschend die recht hohe Verdrängung. Maxi, mittlerweile eine Tochter von Delphia Yachts, gibt das Gewicht mit 6,9 Tonnen an. Knapp 38 Prozent davon stecken im Kiel, der 2,6 Tonnen wiegt und mit 2,20 Meter recht tief geht. Das verheißt ein hohes aufrichtendes Moment. Braucht die Maxi 1200 auch, denn mit fast 84 Quadratmeter verteilt auf Groß und Genua kommt sie auf eine Segeltragezahl von gut 4,8. Damit liegt sie näher an der XP-38 von X-Yachts (4,9) als an der Dehler 38 (4,6).

Für den Ausbau gibt es derzeit zwei Varianten, alle mit drei Kabinen. Zum einen mit separater Navigation an Backbord und Längspantry oder aber mit L-Pantry an Backbord und einem zusätzlichen Längssofa – dann muss am Salontisch navigiert werden. Ob später noch eine Eignerversion mit begehbarer Backskiste und größerer Nasszelle hinzukommt, steht noch nicht fest. Diese Option würde zum Konzept durchaus gut passen.

In jedem Fall wird die Maxi 1200 den Bereich der sportlichen Schiffe um 38 Fuß bereichern. Er erstreckt sich von der extrem leichten und modernen JPK 38 Fast Cruiser bis zur zeitlosen Comfortina 38. Die Maxi dürfte irgendwo mittendrin liegen: bequem, behaglich, aber bei viel Wind raumschots geeignet zum Angleiten.   

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Jochen Rieker am 02.01.2014

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