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Das Shipman-Projekt

Wie der Serienbau der Zukunft aussehen soll

  • Fridtjof Gunkel
 • Publiziert am 17.11.2003

K. Schubert 50-Fuß-Yacht aus Kohlefaser mit nur 9,5 Tonnen Gewicht

Sie haben für Jeanneau, Elan, Cantiere del Pardo gearbeitet, und sie sind mit Bavaria und Schöchl-Yachtbau im Geschäft. Jetzt aber zeigen Japec und Jernej Jakopin, dass sie noch vielseitiger sind.

Die slowenischen Konstrukteure haben eine 50-Fuß-Yacht gebaut, die den Serienbau revolutionieren soll. Sie wollen den Beweis antreten, dass Hochleistungsfasern wie Carbon auch von Nicht-Spezialisten verarbeitet werden können. So soll das Material, aus dem sich hochfeste, leichte und somit sehr leistungsfähige Schiffe produzieren lassen, auch für normale Serienwerften hoffähig werden.

Anhand eines 50-Fuß-Kreuzers haben die beiden das vorgemacht. Die Shipman 50 entstand aus Carbon, Corecell-Schaum und Epoxidharz im so genannten Sprint-verfahren des englischen Material- und Technologie-Lieferanten SP-Systems. Das Schiff wiegt lediglich 9,5 Tonnen, wobei 4,3 Tonnen im Ballast stecken. Das bedeutet einen Anteil von 45 Prozent, was für viel aufrichtendes Moment steht.

J & J Baukastenprinzip: 3-D-Design der Shipman 50

Die Shipman 50 ist aber kein Racer, sondern ein Performance-Cruiser, der durch ein Deckslayout mit weit achterlichen Elektrowinschen, auf die alle wichtigen Schoten, Fallen und Strecker laufen, sehr gut von kleinster Crew gesegelt werden kann.

Alles über das ambitionerte Projekt in der nächsten YACHT (ab 19.11. am Kiosk).


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Themen: BootsbauJ & JShipman 50

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