Neue Yacht im 15-Meter-Segment
Contest 49 CS: Qualität aus Holland jetzt mit Achtercockpit

Bislang war die 42 CS das einzige Model der Werft, auf dem hinten gesteuert wird. Der Wunsch nach zwei Achterkammern und mehr Länge bringt nun die 49 hervor

  • Alexander Worms
 • Publiziert am 30.08.2021
Eher ein Hybrid aus Mittel- und Achtercockpit: die Contest 49 CS Eher ein Hybrid aus Mittel- und Achtercockpit: die Contest 49 CS Eher ein Hybrid aus Mittel- und Achtercockpit: die Contest 49 CS

Sander van der Borch Eher ein Hybrid aus Mittel- und Achtercockpit: die Contest 49 CS

Gerade erst gewann die 55 CS den Titel "Europas Yacht des Jahres", schon stellte die Werft die neue 50 CS vor. Eine Mittelcockpityacht im spannenden Segment um die 15 Meter, in dem sich auch Hallberg Rassy, Amel und Oyster mit neuen Modellen tummeln. Und schon folgt die nächste Neuerung: die 49. Die hat zwar den gleichen Rumpf wie die 50 CS, ist aber eine Weiterentwicklung der 42 CS. Denn von dort stammt wohl auch die Klientel, auf die die Werft abzielt. "Wir sehen, dass das Konzept der 42 CS gut angenommen wird. Dabei sind die beiden Achterkammern das, was die Kunden suchen. So können die Eltern/Eigner vorne schlafen, während hinten die Kinder oder die Gäste verbleiben", erklärt Arjen Conijn.

Nun braucht es wenig Fantasie, um sich vorzustellen, dass es auf 42 Fuß mitunter etwas eng werden mag, wenn Gäste an Bord sind, man bedenke das Preisniveau der Contestyachten. Um den Achterkammern nicht nur genügend Raum, sondern obendrein auch noch Nasszellen verpassen zu können, reicht der Platz schlicht nicht. Auf 50 Fuß sieht das schon anders aus. Und während auf der 42 die Möglichkeiten für die Einteilung des Interieurs bereits sehr vielseitig sind, wird das auf der 49 nicht anders sein. Im Gegenteil, denn: Mehr Platz bedeutet mehr Möglichkeiten.

Image by www.makeit3d.nl Ungewöhnlich für eine Contest: die Eignerkammer im Vorschiff

An Deck ist das bei den Yachten aus Medemblik ab 50 Fuß typische freie Vordeck zu erkennen. Achtern erinnert das vom Decksaufbau nach achtern durchlaufende Cockpitsüll samt schwarzer Linien ein wenig an Warpgondeln aus Star Trek, ein zeitgemäßer Anblick. Den Aussagen der Werft ist zu entnehmen, dass man den Ballast ein wenig erhöht und gleichzeitig die Leichtwindeigenschaften verbessert hat. Warpgeschwindigkeit wird die Fahrtenyacht so nicht ganz erreichen. Dass die Contests aber immer agiler und durchaus behände segeln, haben nicht zuletzt die Tests der letzten neuen Modelle gezeigt. So ist die Werft Teil des Trends, dass auch Fahrtenyachten immer performanter werden.

Image by www.makeit3d.nl Dank großer Fensterflächen im Decksaufbau hell: der Salon der Contest 49 CS

Zu sehen sein wird die Yacht frühestens auf den Herbstmessen 2022. Erfreulich ist der Preis der 49 CS: Ab etwa 1,3 Millionen Euro inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer wird sie kosten. Angesichts der akribischen und hochwertigen Bauweise, für die Contest bekannt ist, ein Wert, der gut zum Wettbewerb passt.

www.contestyachts.com


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Themen: AchtercockpitContestyachts

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