Messe
boot-Premieren, Teil X: Salona 33

Die kleinste Salona soll Fahrtensegler mit sportlichen Ambitionen ansprechen und nimmt starke Anleihen beim bisherigen Einstiegsmodell 35

  • Lars Bolle
 • Publiziert am 26.01.2014

YACHT/S. Reineke Salona 33: die Eignervariante mit Sichtcarbon

Von außen betrachtet, fällt sicher jedem Messebesucher der ungewöhnliche Kiel auf. Er besteht quasi nur aus einer Finne; Vorder- und Achterkante verlaufen parallel wie bei einem Hubkiel, eine Bombe fehlt. Es handelt sich um die IRC-Variante, die bei der 35er schon erfolgreich eingesetzt wurde. Ein etwas geringeres aufrichtendes Moment und weniger benetzte Fläche sorgen für einen guten Wert in diesem Handicap-System. Doch für die 33er gibt es noch drei weitere Kielvarianten, standardmäßig wird ein T-Kiel untergebolzt.

Salona 33: Messepremiere boot Düsseldorf 2014

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Salona 33: Messepremiere boot Düsseldorf 2014

Mitte vorigen Jahres rollte die erste 33er aus der Werft. Wie bei den größeren Modellen wurde Wert auf eine hohe Steifigkeit gelegt. Dies sollen ein einlaminierter Stahlrahmen und partielle Kohlefaserverstärkungen gewährleisten.

Ungewöhnlich für einen Cruiser ist die Aufteilung des Cockpits. Auf Backskisten wurde im hinteren Bereich verzichtet. So kann der Steuermann sehr ergonomisch und mit maximaler Sicht auf dem Seitendeck sitzen. Allerdings verringert sich so auch der Backskistenraum.

Neben dem Kiel bietet die auf der Messe ausgestellte Version noch etwas Besonderes. Die Schotten sind in Sichtcarbon ausgeführt, Relingsstützen und Handläufe schwarz gehalten. Das verleiht dem Boot etwas Raciges.

Die Salona 33 ist in Halle 16, Stand D 57 zu finden.


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Themen: Salona 33

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