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"Bestevaer 2" auf großer Fahrt

Das besondere Boot – neue Heft-Rubrik

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 03.04.2008

YACHT

Sie ist aus Aluminium geschweißt, doch ein Leichtbau ist sie nicht. Sie wirkt mit ihrem grauem Rumpf, dem kastenartigen Deckshaus und dem unverkleideten Cockpit fast plump und kalt, doch ungemütlich, gar unkomfortabel ist sie nicht. Und auch an Agilität besteht kein Mangel. Im Gegenteil. "Bestevaer 2" ist eine Blauwasseryacht, und was für eine!

Gezeichnet hat das gut 16 Meter lange und über 18 Tonnen schwere Boot der niederländische Starkonstrukteur Gerard Dykstra. Das war vor drei Jahren. Es ist das Schiff, das er ein Leben lang für sich selbst erträumt, erdacht, dann zu Papier gebracht und schließlich in Auftrag gegeben hat. Die YACHT hat darüber berichtet.

Als es fertig war, ist er damit auf Törn gegangen. Sommers wie winters. Bis hoch zu den Lofoten ins Eis haben ihn seine Erkundungsfahrten gebracht. Und bis hinunter nach Brasilien. Während all dieser Zeit hat er nicht nur viel von der Welt gesehen, er hat auch sein Schiff kennengelernt, von Tag zu Tag mehr.

Nach seiner Rückkehr zieht Dykstra Bilanz. Wie gut segelt "Bestevaer 2"? Wie schlägt sie sich im Eis? Woran fehlt es, was ist überflüssig oder unzweckmäßig? Kurz, hat sich das Konzept bewährt?

Die Antwort ist wichtig. Denn: Das Boot wird mittlerweile auch in Serie gefertigt. Wer an einem geradezu genial einfach gehaltenen Langfahrtschiff, gleichermaßen robust wie komfortabel, interessiert ist, sollte sie sich anschauen.

"Bestevaer 2" ist wahrlich ein besonderes Boot. Und damit bestens geeignet, den Anfang einer neuen Heft-Rubrik in der YACHT zu begründen. Die neue Rubrik, ganz hinten im Heft, hat künftig einen Umfang von sechs bis zehn Seiten. Vorgestellt werden Schiffe, die vom üblichen Großserien-Einerlei abweichen und die stattdessen die faszinierende Bandbreite des Bootsbaus zeigen. Ob Klassiker, Einzel- oder Eigenbauten, Pilotprojekte oder Superyachten — alles ist möglich. Einzige Bedingung: Die Boote müssen eben besonders sein.

Sie sollen zum Träumen und Staunen anregen, aber auch zur intellektuellen Auseinandersetzung mit innovativen Ideen, technischen Finessen sowie ungewöhnlichen, zuweilen vielleicht sogar verschrobenen Ideen.

Die erste Folge ist nun erschienen, nachzulesen in der neuen YACHT (Heft 8/08, ab sofort im Zeitschriftenhandel erhältlich).


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