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Bavarias neue Produktoffensive

Test der 40 Vision - Viel Raum unterm Decksalon, aber keine Variabilität im Layout

  • Jochen Rieker
 • Publiziert am 18.10.2006

YACHT

Mit einer neuen Linie besonders geräumiger Fahrtenyachten versucht die Giebelstädter Werft, ihr Modellprogramm aufzuwerten. Als "luxuriöse Performance Cruiser" positioniert Bavaria die Vision-Serie. EIn hoher Anspruch.

Im YACHT-Test konnte die 11,99 Meter lange 40 Vision vor allem in Sachen Komfort und Raumangebot überzeugen. Es gibt derzeit kein anderes Boot am Markt, das bei vergleichbarer Länge mehr Platz bietet. Durch den hohen, lichtdurchfluteten Aufbau ergibt sich ein Kathedral-Effekt, der die gefühlte Weite des Salons noch verstärkt.

Allerdings: Die Werft verfolgt, wie auch alle anderen Großserienhersteller, kein vollwertiges Decksalonkonzept – Rundumblick genießt die Crew auf der Vision nur im Stehen, die Sitzgruppe befindet sich wie bei herkömmlichen Yachten im "Untergeschoss". Das ändert freilich nichts am großzügigen Raumeindruck.

Überraschend ist die Entscheidung, trotz des gebotenen Volumens nur ein Modell und keinerlei Ausbauvarianten anzubieten. Zwei Achterkammern und nur eine Nasszelle sind Standard. Eine Abweichung davon lässt die Werft nicht zu.
Bei der von den Außenmaßen nur geringfügig kleineren 39 Cruiser kann der Eigner dagegen wählen. Dabei kostet diese rund 25 Prozent weniger.

Auch sonst entspricht die Vision in einigen Punkten noch nicht dem von Bavaria selbstbewusst proklamierten Luxus-Anspruch. Seglerisch zählt sie dagegen zum oberen Drittel der Fahrtenschiffe. Ein Bleikiel und reichlich Segelfläche helfen ihr ab 3 Beaufort auf die Sprünge.

Mehr zum Boot, der konzeptionellen Ausrichtung und zu den Segeleigenschaften im YACHT-Test, Heft 22/2006. Jetzt am Kiosk!


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Themen: 40 VisionBavariaTestberichtVision

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