Bootsbau
Bavaria mit neuen Konstrukteuren

Das neue Flaggschiff der größten deutschen Werft kommt von Bruce Farr

  • Fridtjof Gunkel
 • Publiziert am 15.12.2008

Bavaria Yachtbau Bavaria 55Cruiser: Viel Schiff, wenig Aufbau und eine neue Formensprache

Mit der Bavaria 55 Cruiser hat der Giebelstädter Großserienbetrieb die erste Zusammenarbeit mit dem neuseeländisch/amerikanischen Designbüro vorgestellt

Nach der Trennung von den slowenischen Konstrukteuren Jakopin & Jakopin, deren Betrieb Seaway auch die Formen sowie einige GFK-Zubehörteile wie Ruderblätter lieferte, ist die Überraschung groß. Farr, bislang im Großserienbau teilweise für die Performance-Linie des Hauptkonkurrenten Bénéteau tätig, hat sich seinen Namen auf der Regattabahn gemacht. Das Büro steht aber weniger für kosteneffiziente Produktionsmethoden.
Das erste gemeinsame Projekt mit Bavaria ist die 55Cruiser, das bisher größte Flaggschiff aus Giebelstadt. Bislang sind nur wenige Eckdaten bekannt. Das Boot soll 4,75 Meter breit werden und wird mit drei, vier oder fünf Kabinen zu haben sein. Es erhält eine Dinghy-Garage und doppelte Ruderblätter. Bislang hat Bavaria weder einen Preis genannt, noch den Erscheinungstermin. Man wolle aber "auch mit dieser Segelyacht bei gestiegener Wertigkeit und deutlich sichtbarem höheren Anspruch die Preisführterschaft behalten", so Vertriebschef Mike Reuer. Vorraussichtlich werde der Preis unter 250.000 Euro (ohne Mehrwertsteuer) liegen.


Lesen Sie die YACHT. Einfach digital in der YACHT-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag

Themen: 55CruiserBavariaBruce FarrFlaggschiff

Anzeige